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Heike Hofmann

09.12.2025 Sitzungen 21/55

Herr Präsident, meine Damen und Herren! Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass die Landesregierung und die Fraktionen im Landtag zumindest überwiegend das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Herausforderungen in der Kita-Betreuung anzugehen und mehr Menschen dafür zu begeistern, dass sie in den Kitas arbeiten und unsere tollen Einrichtungen unterstützen. Meine Damen und Herren, ich nehme ein sehr differenziertes Bild wahr. Ich bin sehr viel in Kitas unterwegs und sehe engagierte Erzieherinnen und Erzieher, die mit Freude Kinder bilden und erziehen. Ich sehe tolle Kinder, zum Beispiel einen Vierjährigen, der einen an die Hand nimmt und durch die komplette Einrichtung führt, und ich denke: Der könnte auch schon sechs Jahre alt sein. Ich sehe ein System, das herausgefordert ist, und gleichzeitig sehe ich so viel Engagement. Ich danke an dieser Stelle noch einmal recht herzlich allen Erzieherinnen und Erziehern und allen, die daran mitwirken, dass unsere Kleinsten bestmöglich gebildet werden. Vielen Dank dafür. (Beifall CDU, SPD und vereinzelt BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) Und ja, wir haben viele Herausforderungen: Es fehlen Fachkräfte, es fehlen Plätze, gleichzeitig steigt der Bedarf an einer hochwertigen Betreuung und Bildung. Deshalb ist es so wichtig, hier klug anzusetzen, mit Maß und Mitte, die Qualität und die Quantität im Blick zu haben und klug auszutarieren, meine Damen und Herren. Investitionen in die frühkindliche Bildung, um diese zu stärken, sind wie ein Marathonlauf. Schritt für Schritt wollen wir die frühkindliche Bildung verbessern, und das tun wir auch – Schritt für Schritt. Dieser Gesetzentwurf setzt an den richtigen Stellschrauben an, um aktuell praxistaugliche Regelungen zu finden, um das System zu stabilisieren und weiter zu verbessern. Insofern ist unser Gesetz der richtige Weg, meine Damen und Herren. (Beifall CDU und SPD) Wo genau setzen wir an? Wir setzen an bei der bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Fachkraftkatalogs. Wir schaffen neue und klar definierte Möglichkeiten, um Menschen mit pädagogischen Kompetenzen in die Einrichtungen zu bringen. Diese Menschen können sich natürlich auch noch weiterqualifizieren. Gleichzeitig halten wir den hohen Qualitätsstandard. Das ist uns ganz wichtig. Wir schaffen mehr Durchlässigkeit im System, indem Personen, die bereits über mehrere Jahre mit pädagogischer Verantwortung an einer Kita tätig sind, künftig als Fachkräfte anerkannt werden. An dieser Stelle will ich übrigens deutlich sagen, dass wir auch in anderen Einrichtungen darauf hinwirken, dass Fachkräfte, die aus dem Ausland kommen, schneller anerkannt werden und dass es mehr Einzelfallgerechtigkeit gibt, meine Damen und Herren. Wir machen hier eine gezielte Weiterentwicklung, die Qualität immer fest im Auge behaltend, aber auch die Realitäten, die wir aktuell sehen. Wir erhöhen den Anteil von Fachkräften mit nicht pädagogischer Qualifikation, aber moderat und mit Augenmaß, meine Damen und Herren. Die Anhörung hat klar gezeigt, dass das der richtige Weg ist, den wir mit diesem Gesetzentwurf beschreiten. Wir haben übrigens von Beginn an gesagt, dass wir das Gesetz zweimal anfassen werden – das zweite Mal mit dem zweiten Kita-Gesetz, das wir im nächsten Jahr beschließen wollen und das wir bereits erarbeiten. Über das zweite Kita-Gesetz sind wir in dieser Wahlperiode auch dabei, die finanziellen Beziehungen anzugehen, die neu zu regeln sind, meine Damen und Herren. Das haben wir von Anfang an klar kommuniziert: Wir gehen die Dinge konzentriert und Schritt für Schritt an. (Beifall CDU und SPD – Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Nur die Eltern haben nicht so viel Zeit! – Zuruf Felix Martin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) Uns ist wichtig, dass wir insbesondere die Erfahrungen aus der Praxis aufnehmen und auch in Gesetzgebungsverfahren neue Wege gehen. Alle relevanten Multiplikatoren, Verbände, Kommunalen Spitzenverbände und Träger binden wir vorab ein. Wir haben Fachgespräche durchgeführt, bevor wir das Gesetzgebungsverfahren begonnen haben. Das ist ein richtiger Weg, um die Qualität der Gesetze – – (Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das ist immer so!) – Nein, das ist nicht immer so. (Felix Martin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Aber nicht für eine Regierung!) Normal ist, dass man ein Gesetzgebungsverfahren mit öffentlicher Anhörung – mündlich und schriftlich – durchführt. Wir haben das anders gemacht, und wir werden es bei allen Gesetzen so machen, dass wir vorgeschaltet in den Dialog und in den Diskurs gehen. Das ist ein Weg der Partizipation, meine Damen und Herren. (Beifall CDU und SPD) Ich bin Frau Dr. Koebe sehr dankbar, dass sie zu auf die multiprofessionellen Teams hingewiesen hat. werden auch mit diesem Gesetz weiter gestärkt. Ich das ist der richtige Weg, die multiprofessionellen weiter zu stärken. Ich darf noch einmal dieses afrikanische Sprichwort zitieren: „Es bedarf eines ganzen Dorfes, ein Kind zu erziehen.“ Darin steckt ganz viel Wahrheit. Deshalb ist es wichtig, diesen Weg weiterzugehen, Damen und Herren. (Beifall CDU und SPD – Zurufe BÜNDNIS GRÜNEN) Für unseren weiteren Weg, auch im Folgegesetz, die Träger uns aufgefordert, Regelungen zu vereinfachen, für die Träger Spielräume zu erweitern und die weiterzuentwickeln. Wir hören zu und setzen um und deln. Diese Bereiche werden wir ausdrücklich im Gesetz aufgreifen und das auch noch einmal fest in Blick nehmen. Aber es ist zu Recht von Frau Dr. Koebe angesprochen worden, dass wir die Entwicklung auf Bundesebene trachten müssen. Das sind unmittelbare Auswirkungen Bundesrechts auf unsere landesgesetzgeberischen Aktivitäten, etwa was die fiskalischen Auswirkungen anbelangt, aber auch die Ausgestaltung des Qualitätsentwicklungsgesetzes auf Bundesebene selbst. Meine Damen und Herren, wir leben nicht im luftleeren Raum, sondern müssen auf die bundesgesetzlichen menbedingungen warten, die im Moment konkret nicht vorhersehbar sind. (Gerhard Bärsch (AfD): Da können Sie lange ten!) Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Gesetzesfrist etwas weiter nach hinten zu setzen, bis Klarheit was vom Bund kommt. Das ist der richtige Weg. (Beifall CDU und SPD) Wir unterstützen die Träger bei der Verbesserung der sonellen Situation durch unsere Landespauschale. Das eine ganz wichtige Maßnahme, und die Daten zeigen auch, dass bis zum letzten Erhebungszeitpunkt am 1. gust 2024 sowohl die Ausfall- als auch die Leitungszeiten angestiegen sind. Meine Damen und Herren, deshalb ist es wichtig, der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und fehlungen ein hessisches Leitungsprofil zu entwickeln darauf aufbauend, auch seitens des Landes gezielte bildungsangebote für Leitungen vorzuhalten und mit Öffnung des Abschlusses des Sozialmanagements die tungspositionen zu stärken. Wir wissen, wie wichtig Leitung in einer Kita ist. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt in einer guten Einrichtung. Wir wollen in der Tat auch mit dieser moderaten des Fachkraftkatalogs bewusst mehr Menschen die lichkeit geben, im System zu münden und sich auch terzuqualifizieren, wenn es möglich ist. Wir brauchen gute und zuverlässige Kräfte in unseren Einrichtungen. haben schon jetzt tolle Erzieherinnen und Erzieher, die müssen wir stärken und unterstützen. neuer (Beifall CDU und SPD) Ich sage Ihnen deutlich, dass wir mit diesem aktuellen Kita-Gesetz ein flexibleres, moderneres und gerechteres Fachkraftsystem schaffen. Wir stärken die Qualität der Recht frühkindlichen Bildung, die Kitas selbst, die Familien, und Die wir machen die frühkindliche Bildung in Hessen zukunftssage, fest, Schritt für Schritt, entschlossen und verlässlich. – VieTeams len Dank für Ihre Aufmerksamkeit. um (Beifall CDU und SPD) meine

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