Julia Herz
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Frauenpolitik ist kein Luxusthema für Zeiten. Bei Frauenpolitik geht es nicht um ein „Familie und das ganze Gedöns“, wie ein deutscher deskanzler einmal sagte, sondern um existenzielle heits- und Verteilungsfragen. In Deutschland stirbt jeden zweiten Tag eine Frau von Gewalt des Partners oder Ex-Partners. Zwei Drittel Frauen erleben in ihrem Leben sexuelle Belästigung. siebte Frau wird Opfer schwerer sexualisierter Gewalt, Ressourcen, Zeit und Geld sind nach wie vor extrem gleich zwischen Männern und Frauen verteilt. Um es kret zu machen: Frauen verdienen viel weniger als und sind deutlich stärker von Altersarmut betroffen. Der Großteil der Care-Arbeit wird nach wie vor von en geleistet. In Vorständen gibt es nach wie vor mehr ner mit dem Namen Thomas als Frauen. (Unruhe)
