Astrid Wallmann
Herr Staatsminister, bitte schön. Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen: Frau Präsidentin, Herr Abgeordneter! Bevor ich jetzt sage, was wir alles leisten, will ich Folgendes feststellen: Es kann nicht schaden, an dieser Stelle eine Studie zu zitieren. Der jüngste Hessenmonitor Finanzkompetenz hat gezeigt, dass junge Menschen der Finanzbildung einen hohen Stellenwert beimessen – das ist eine gute Voraussetzung zum Lernen. Gleichzeitig macht die jüngste OeBiX-Studie, also die Studie, die sich darauf bezieht, deutlich, dass insbesondere im Bereich der Haupt- und Realschulen die Finanzbildung gestärkt werden muss. Das ist völlig unstreitig. Das sehen wir. Das nuscheln wir nicht weg, sondern das mache ich ganz konkret. Im Übrigen habe ich auch im Ausschuss schon einmal darauf hingewiesen. Das haben wir längst erkannt. Wir legen die Hände nicht in den Schoß, sondern wir handeln. Bereits ab dem Schuljahr 2022/2023 haben wir an den integrierten Gesamtschulen, den Hauptschulen sowie den Mittelstufenschulen im Fach Politik und Wirtschaft das Stundenkontingent um eine Stunde erhöht. Zudem stellen wir eine Online-Handreichung für die Lehrkräfte der Sekundarstufe I und damit auch für den Haupt- und Realschulbereich bereit. Darin finden Lehrkräfte erprobte werbefreie Unterrichtsmaterialien. Außerdem bauen wir das Angebot unserer landeseigenen Internetseite der Hessischen Lehrkräfteakademie zur ökonomischen Bildung mit Materialien, Best-Practice-Beispielen und Hinweisen zu Veranstaltungen mit werbefreien Anbietern aus. Insofern sind wir da bereits dran. Da wollen wir nicht stehen bleiben, Herr Abgeordneter May. Das wissen Sie sehr genau. Wenn im Haupt- und Realschulbereich nachgesteuert werden muss und wir das über den Monitor festgestellt haben, dann nehmen wir da Fahrt auf. Ich könnte Ihnen noch weitere Beispiele nennen, was wir an dieser Stelle noch so alles machen. Das lässt uns nicht ruhen, sondern da gehen wir vor die Lage.
