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Stefanie Klee

CDU 13.11.2025 Sitzungen 21/54

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Wir behandeln in der dritten Lesung den Entwurf für ein Zweites Gesetz zur Änderung des Sozialberufeanerkennungsgesetzes. Hauptpunkt ist die Streichung der Erprobungsklausel, § 9. Diese Erprobungsklausel gab den Hochschulen unter anderem die Möglichkeit, die Praxisphasen zeitlich flexibler zu gestalten, und die Dauer wurde mindestens 800 Stunden oder 100 Tage festgelegt. diese Möglichkeit hat ein Großteil der Hochschulen in letzten Jahren ausgetestet, und die Rückmeldungen durchweg positiv. Durch die flexible Gestaltung bekommen die Studierenden einen breit gefächerten Eindruck über die Tätigkeitsfelder der sozialen Berufe; denn nach dem Studium es davon eine große Auswahl: Es kann im Bereich frühkindlichen Förderung sein, aber auch im Bereich Bewährung. Es kann in einer Einrichtung für körperliche Behinderungen sein oder in einer Suchtklinik. Es an einem der Migrationsämter sein oder als Streetworker. Daher ist es wichtig, durch Praktika in unterschiedlichen Arbeitsbereichen Einblick in die vielfältige Berufswelt Sozialen Arbeit zu erhalten. Statt eines starren Jahrespraktikums am Ende des Studiums können die Zeiten flexibel integriert werden. Damit den Theorie und Praxis miteinander verknüpft. Man das Erlernte direkt im nächsten praktischen Einsatz zen und sich ausprobieren. Durch die Neuregelung der Studiengang an Attraktivität. Daneben ermöglichen wir die Einbeziehung inhaltlich gleichbarer Studiengänge. Bisher war für die staatliche Anerkennung das Absolvieren eines Studiengangs der zialen Arbeit Voraussetzung. Nun kann eine Öffnung vergleichbare Studiengänge erfolgen, da inhaltliche rien und eine einschlägige Akkreditierung, nicht aber Bezeichnung des Studiengangs maßgeblich sind. sind zukünftig ausgewiesene Kenntnisse im Kinderschutz für die staatliche Anerkennung vonnöten. So stärken gleichzeitig die Ausbildung der sozialen Berufe wie den Schutz unserer Jüngsten. Wie in so vielen Bereichen, fehlt es in den sozialen fen an Fachkräften. Als jemand, der selbst über 20 in der Pflege und somit in einem sozialen Beruf gearbeitet hat, kann ich den jungen Menschen nur zurufen: doch auch. Erkundige dich nach den vielfältigen Möglichkeiten, die ein sozialer Beruf zu bieten hat. Sich für schen einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen, im Alltag Unterstützung zu bieten, und das oft in fordernden Zeiten, kann sehr erfüllend sein. Sozialberufe sind unersetzlich für unsere Gesellschaft. Mit der Zustimmung zum Sozialberufeanerkennungsgesetz machen wir die Ausbildung in Sozialberufen zukunftsfest und zeitgemäß. – Vielen Dank. (Beifall CDU und SPD)

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