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Astrid Wallmann

13.11.2025 Sitzungen 21/54

Vielen Dank. – Als Nächster hat der Abgeordnete der Freien Demokraten das Wort. Yanki Pürsün (Freie Demokraten): Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! bekommen Post vom Gesundheitsamt, weil ein Nachweis zu einer Vorsorgeuntersuchung oder Impfung fehlt. lich geht es um etwas Gutes, um die Gesundheit Kindes. Doch oft entsteht das Gefühl von Kontrolle, von Unterstützung – dabei ist der Schutz unserer eine der wichtigsten Aufgaben des Staates. Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen verhindern Krankheiten, retten Leben und erkennen Entwicklungsstörungen frühzeitig. Die Frage ist also nicht, ob, sondern wir handeln. In diesem Gesetzentwurf steckt viel ges: Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen können tig verbindlicher nachverfolgt werden. Gesundheitsämter können schneller reagieren, wenn Nachweise fehlen. tale Verfahren sollen die Wege zwischen Ärzten, und Eltern verkürzen. Das ist gut; denn Digitalisierung kann – richtig umgesetzt – Familien wirklich entlasten. Sie kann Abläufe vereinfachen, Wartezeiten verkürzen und den Zugang zu geleistungen erleichtern. Aber – das ist entscheidend Digitalisierung muss alltagstauglich sein, datensicher einfach zu bedienen. Dass das funktioniert, zeigt ein Beispiel aus Spanien. App „Cita Sanitaria Madrid“ ist das digitale Herzstück Gesundheitsverwaltung in Madrid. Damit können rinnen und Bürger Termine für Grundversorgung, oder Facharztbesuche einfach buchen, ändern oder nieren – sogar für mehrere Familienmitglieder. sicher, nutzerfreundlich: Dieses Beispiel zeigt, staatliche Digitalisierung kann funktionieren, wenn sie den erleichtert und Vertrauen schafft. Digitalisierung darf Selbstzweck sein. Solange sie kompliziert wirkt oder trauen auslöst, verfehlt sie ihr Ziel und verschlechtert den Status quo. (Beifall Freie Demokraten) An dieser Stelle kann man sagen: Vielen Dank an die schussvorsitzende des Gesundheitspolitischen Ausschusses, Sandra Funken, dass sie diese Reise nach Madrid Toledo, die der Gesundheitsausschuss gemacht hat, ermöglicht hat, sodass wir alle schauen konnten, wie talisierung wirklich gut funktionieren kann. Es liegt an uns – natürlich auch ein bisschen an der terin und der Staatssekretärin –, dass viel von dem, wir an Digitalisierung in Spanien gesehen haben, auch Hessen ankommt. (Beifall Freie Demokraten – Zuruf Lisa Gnadl letzten (SPD)) aufge– Frau Gnadl, keine Angst, dass war jetzt kein vergiftetes und Lob. den dafür (Lisa Gnadl (SPD): Nein, gar nicht!) Weg. – Das war aus voller Überzeugung. Ich will jetzt kein Geheimnis verraten, aber zum Ende dieser Ausschussreise haben wir uns gegenseitig in die Augen geschaut und gesagt: Wir müssten schon ein bisschen was gemeinsam in Hessen machen; denn es gibt viel, was wir in Spanien abschauen können. Pürsün (Max Schad (CDU): Aber unsere U-Untersuchungen sind vorbildlich! Sag das doch einmal!) – Du hast es doch schon gesagt. (Vereinzelte Heiterkeit und vereinzelter Beifall CDU Eltern und SPD) Wir brauchen Verfahren, die die Familien unterstützen, Eigentnicht überfordern. ihres nicht (Beifall Freie Demokraten) Kinder Wir Freie Demokraten sagen klar Ja zu mehr Kinderschutz, aber mit dem Fokus auf Unterstützung, mit praxistauglicher Digitalisierung und mit einem sorgsamen Umgang mit sensiblen Daten. Unsere Aufgabe ist es, die Balance wie zwischen staatlicher Verantwortung und elterlicher Freiheit Richtizu halten; denn liberale Politik heißt: Familien stärken statt künfgängeln, Kinderschutz als Hilfe, nicht als Misstrauen. Digi- (Anhaltender Beifall Freie Demokraten – Lisa Gnadl (SPD): Seid ihr jetzt dafür oder dagegen?) Ämtern

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