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Heike Hofmann

13.11.2025 Sitzungen 21/54

Nein. – Es geht dabei um die Frage, wie wir in Hessen soziale Verantwortung, Leben und gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern. Deshalb ergreift die Landesregierung ganz viele Maßnahmen und begreift dieses Thema als Daueraufgabe, der wir uns mit vielen Maßnahmen stellen, meine Damen und Herren. (Beifall CDU und SPD) Bevor ich auf die Maßnahmen zu sprechen komme, will ich noch einmal herausarbeiten, dass wir in der Tat leider im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 12 % von Menschen in Not- und Gemeinschaftsunterkünften haben und auch die verdeckte Wohnungslosigkeit zugenommen hat, also die Zahl derjenigen Menschen, die bei Familienangehörigen, Bekannten unterkommen und die statistisch nicht erfasst werden. Gleichermaßen ist es so, dass zum Beispiel vermehrt Geflüchtete aus der Ukraine, die nach dem Angriffskrieg Putins auf die Ukraine zu uns gekommen sind, Schutz und Zuflucht suchen, und entweder obdachlos sind oder eine Wohnung suchen. Hier sehen wir ansteigende Zahlen. Ja, die Landesregierung hat eine GISS-Studie in Auftrag gegeben, und ich war mit Kolleginnen und Kollegen in Zürich und in Helsinki und habe mir angeschaut, wie dort das Thema Obdachlosigkeit bearbeitet wird. Ich sage Ihnen aus den Erfahrungen dieser Informationsreisen, dass für diese Städte, die dieses Thema sehr erfolgreich angehen, eine gute Datengrundlage für den Erfolg der Bekämpfung von Obdachlosigkeit ganz wichtig ist: spezifische regionale Daten, die einzeln auffächern, wo Obdachlosigkeit entsteht, was es für Personenkreise sind und wo man genau ansetzen muss, mit welchen differenzierten Konzepten.

Protokoll ↗