Dr. Daniela Sommer
NichtDie nächste Wortmeldung liegt vom Abgeordneten Pürsün von den Freien Demokraten vor. Sie haben noch 4:17 MiGroßnuten zur Verfügung. wie meinen ihre Yanki Pürsün (Freie Demokraten): Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe natürlich allergrößtes Verständnis dafür, dass die Relevanzzuschreibung und das Interesse am früheren Bundesfiletznanzminister Christian Lindner unendlich sind. Deswegen ist er hier gerade eben auch zitiert worden. Er ist falsch zitiert worden. Ich darf das Zitat vorlesen. Ich glaube, Frau Gersberg, Sie haben wahrscheinlich am 1. Februar 2020 müssen „Anne Will“ geschaut. Da hat Christian Lindner Folgendes es gesagt: denje„Statt den Menschen das Geld wegzunehmen und deutUmverteilung zu betreiben: Wie wäre es, wenn Sie dafür sorgen, dass Menschen sich am Ende ihres Berufslebens eine Wohnung leisten können, statt immer noch zur Miete wohnen?“ sozia- (Beifall Freie Demokraten und vereinzelt AfD – Zuruf SPD) SteuDazu kann ich nur sagen: Anscheinend steht die SPD die dafür, den Menschen das Geld wegzunehmen und Umverauf teilung zu betreiben, und nicht für das Wohneigentum. also Das stelle ich erst einmal fest. Und da muss ich sagen ist – Kollege Stirböck hat es eben reingerufen –: Es war einmal politischer Konsens in diesem Land – zwischen SPD, CDU und Freien Demokraten –, dass Arbeiter, Angestellte, Beamte und Selbstständige sich natürlich auch Wohneigentum leisten können. erfolgter (Beifall Freie Demokraten – Dr. Stefan Naas (Freie siche- Demokraten): Wir haben uns noch nicht davon vergeholfen abschiedet!) Die Politik hat damals auch die Voraussetzungen dafür geschaffen. Heute stehen Sie genau für das Gegenteil. Anträ- (Zuruf SPD) der Die Forderung von Christian Lindner ist ja noch bescheiden. Er spricht vom Ende ihres Berufslebens. Ich würde sagen: Nein, mindestens in der Mitte des Berufslebens muss dieser man sich Wohneigentum leisten können, dafür sollte die in Politik in diesem Land sorgen. unverkönnte, (Beifall Freie Demokraten – Zurufe SPD und AfD) der Sowohl die Sozialdemokratie sollte dafür sorgen als auch der sozialdemokratische Wohnungsminister. Beides ist anscheinend von der Sozialdemokratie nicht zu erwarten. Stattdessen den Menschen das Geld wegzunehmen und Umverteilung zu betreiben, das ist falsch. Urheber gehören (Beifall Freie Demokraten) Sie sollten zu dem zurückkehren, was früher einmal sozialLö- demokratische Politik war – das Aufstiegsversprechen der allem sozialen Marktwirtschaft. Sie wollen doch nicht ernsthaft Ob- sagen, wenn es in diesem Land eine unheimlich große Wohnungseigentumsquote gäbe, dass wir dann Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit in einem ähnlichen Maße hätten, wie wir es aktuell haben. Deswegen wäre es wünschenswert, dass die Sozialdemokratie wieder zurückkehrt zu ihren Wurzeln, zum Aufstiegsversprechen, und dafür arbeitet, dass diese Menschen – ich bin da nicht so bescheiden wie Christian Lindner, der sagt: am Ende des Berufslebens; ich sage mal: mindestens in der Mitte des Berufslebens – sich Wohneigentum leisten können. (Beifall Freie Demokraten – Robert Lambrou (AfD): Vorsicht, da zitieren Sie Frau Gersberg!)
