Dr. Frank Grobe
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Staatsminister, ich finde das, was Sie gerade eben gesagt haben, was Sie mit dem Studentenvertreter in Fulda erlebt haben, sehr interessant. Das müsste aber anders sein. Wenn ein Student nach Deutschland kommt, muss er zuerst einmal Deutsch lernen. Er muss Deutsch können. Dann kann er in Englisch unterrichtet werden. (Beifall AfD) Wir gehen genau den falschen Weg. Das wollen Sie auch. Das haben wir gestern gehört. Das sehen wir auch an den Unterlagen, die uns vorgelegt wurden. Man will die Studenten noch weiter an die Hand nehmen, sie sollen nach zwei oder drei Semestern noch einmal eine Chance bekommen. Sie sollen nebenher arbeiten können. Man will sie unbedingt halten, um Gelder zu bekommen. Das ist ein Irrweg. Das führt in die Katastrophe. (Beifall AfD) Herr Kollege Schmitz, natürlich handeln die Hochschulen autonom. Sie tun das aber unter den Bedingungen, die ihnen die Landesregierung vorgibt. Das ist doch ganz klar. Die Landesregierung gibt das vor, nicht die Hochschulen. Interessant ist auch, dass Sie nichts zu der Schließung des Instituts für Angewandte Geowissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt gesagt haben. Das ist fatal. Was hat das für eine Außenwirkung? (Beifall AfD) Frau Kollegin Eisenhardt, Sie haben nicht erwähnt, dass 50 % aller aus dem Ausland stammenden Studenten nach dem Studium Deutschland wieder verlassen. Warum verlassen sie es? Sie machen das, weil wir eine viel zu hohe Steuer- und Abgabenquote haben. (Beifall AfD)
