Sandra Weegels
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Zum Gesetzentwurf der FDP wurden in geden vergangenen Wochen nun wahrlich genug Argumente ausgetauscht. Überraschend verlief aber doch die Debatte im Innenausschuss. Dabei haben Sie, Herr Promny, doch Friedhof tatsächlich so getan, als hätten nahezu alle SachverständiZeit gen Ihren Gesetzentwurf begrüßt. Dabei ist das Gegenteil der Fall, und das wissen Sie auch ganz genau. Ob die Kirhaben chen oder der Verband für Gedenkkultur oder die Bestatter: Alle waren der Ansicht, dass Ihr Gesetzentwurf überstürzt und ohne Rücksicht auf eine notwendige gesellschaftliche HesDebatte eingereicht worden ist. Man war nahezu einhellig der Meinung, dass, sowohl rechtlich als auch kulturell besehr trachtet, eine Revolutionierung der BestattungsmöglichkeiAnten nicht angebracht ist. In der Tiefe haben wir das alles Die bereits diskutiert. indiAber anstatt die massiven Bedenken der Sachverständigen nicht eines aufzugreifen und Ihren zu weit gehenden Gesetzentwurf wieder etwas einzufangen, weiten Sie ihn sogar noch aus und bringen jetzt noch die gemeinsame Mensch-Tier-BeMoritz stattung ein – ganz so, als hätte es die fast einhellige Kritik der Sachverständigen gar nicht gegeben. Jetzt möchten Sie mit dem Kopf offensichtlich durch die Wand. Dabei werfen doch gemeinsame Bestattungen von Mensch und Tier Sicht wieder ganz neue Fragen in rechtlicher, kultureller und ethischer Sicht auf. (Beifall AfD) von auf Sie können doch nicht ernsthaft erwarten, dass die Mehrrich- heit dieses Hauses, die schon Ihren ursprünglichen Gesetzentwurf als zu weitgehend angesehen hat, ihm jetzt zustimmt, nachdem Sie ihn nochmals erweitert haben. Wir werden das in diesem Fall auch wieder nicht tun. Das Bestattungsgesetz wurde mit notwendigen und maßvollen Änderungen vor wenigen Wochen auf der Grundlage des Entwurfs der Landesregierung novelliert. Damit ist Hessen für die nächsten Jahre gut aufgestellt. – Vielen Dank. (Beifall AfD)
