Sandra Weegels
Ich Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren! appellieIch habe mich noch einmal zu Wort gemeldet, weil ich manche Dinge, die eben gesagt worden sind, nicht so stehen lassen kann. Herr Schon, ich sage eines noch einmal ganz deutlich – das habe ich auch in meiner Rede gesagt –: schützt Wir distanzieren uns von jeder Form der politischen Gewalt. Das habe ich am Anfang meiner Rede getan. die Es ist egal, welcher politischen Couleur diejenigen sind, Polizei von denen das kommt. Das haben wir am Anfang gesagt. um Dazu gehört der Rechtsextremismus genauso wie jede andere Form des Extremismus, zum Beispiel Spielarten des Linksextremismus, Islamismus oder Ähnliches. Das sage Beam- ich nur am Rande. Das haben wir klar zurückgewiesen. Es Wir stehen auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Gange, Grundordnung und lehnen jede Form von Extremismus ab. auch diesem (Beifall AfD) EinSie haben Ihre Rede wunderbar begonnen. Da haben wir auch applaudiert. Nur haben Sie am Ende, ähnlich wie Herr Stirböck von der FDP, den Bogen zu unserem Parteitag in Neuhof gespannt. Wir haben uns dauernd gefragt, was auf welchem Parteitag wir waren; wir waren nämlich alle Herrn vor Ort. Wahlkampfreden bzw. Parteitagsreden sind bei jeder Partei, die in diesem Raum vertreten ist, immer emoeinen tionaler als sonst. Das ist doch völlig in Ordnung. Da auf Fehler, irgendwelche Zeitungsartikel zu verweisen, in denen ein in Journalist eine Einschätzung vornimmt: Gehen Sie doch einmal hin, und schauen Sie es sich an; da ist eine Gästedas bank, da können Sie sich informieren, wie wir uns wirklich verhalten und miteinander umgehen. Gesin- (Beifall AfD) Da gab es kein Gegröle, gar nichts. Das war ein Parteitag, Unterin dem es völlig gemäßigt zuging. Er ist wunderbar über auch die Bühne gegangen. Es gibt keinen Grund, daran irgendwie Anstoß zu nehmen. Das, was aus Ihnen spricht, ist eine einzig und allein die pure Verzweiflung aufgrund unserer ein- aktuellen Wahlprognosen. Ich wird (Beifall AfD – Lachen J. Michael Müller (LahnDill) (CDU)) ihrer Werte Kollegen von den GRÜNEN, wir haben auch Sie vorher gefragt, ob Sie diesen Antrag unterschreiben wollen. Das haben Sie abgelehnt. Ich vermisse heute auch einen Antrag von Ihnen; irgendwie ist keiner eingegangen – aber gut. (Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Frau Gronemann, das war vorhin bezeichnend: Als es darum ging, dass Sie sich von der Antifa distanzieren sollen, haben Sie dagesessen und den Kopf geschüttelt. Das fand ich schon bezeichnend. (Beifall AfD – Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Dann verweisen Sie auf eine Parteijugend von uns, die es einmal gab. Das sagen Sie als Mitglied einer Partei, die eine Jugendorganisation hat, deren frühere Chefin, Jette Nietzard, gesagt hat, dass man die AfD bei einer Regierungsbeteiligung vielleicht auch mit Waffen bekämpfen sollte. Wann haben die AfD oder ihre Jugendorganisation jemals Ähnliches geäußert? Ich kann mich nicht daran erinnern. (Beifall AfD – Zuruf Lara Klaes (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) Wenn Sie dann irgendwelche fadenscheinigen Studien anführen, die behaupten, die AfD sei die Partei mit den meisten Straftätern unter ihren Mitgliedern, frage ich: Wie kann man so etwas sagen? (Zurufe Vanessa Gronemann und Lara Klaes (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) Gleichen Sie etwa Ihre Mitgliederlisten mit dem polizeilichen Auskunftssystem ab, oder wie muss ich mir das vorstellen? Was ist das für eine hanebüchene Studie? (Fortgesetzte Zurufe Vanessa Gronemann und Lara Klaes (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN))
