NaJohannes Marxen
Dinge wir Sie haben es sich selbst ins Buch geschrieben, und zwar in Be- den Koalitionsvertrag, dass Sie etwas gegen den Biber tun den wollen und eine neue Verordnung in Kraft setzen wollen. Sie haben es bis heute nicht getan. Wir haben im April 2024 eine Kleine Anfrage gestartet. (Maximilian Ziegler (Vogelsberg) (SPD): Eine Kleine Anfrage, ein scharfes Schwert!) die – Darin hat der Minister geantwortet, es bräuchte noch mehr Zeit. Wie viel Zeit brauchen Sie denn? (Beifall AfD) Sie brauchen doch bloß die Verordnung aus Bayern zu übernehmen, dann funktioniert doch alles. AfD- (Zuruf Maximilian Ziegler (Vogelsberg) (SPD)) Wir haben zurzeit 1.900 Biber in Hessen, und das sind round about 1.000 zu viel. (Lara Klaes (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Was?) das Dann hätten wir einen gesunden Bestand, und darauf sollte und hingearbeitet werden. einfach Wenn Sie Außenstehende fragen und denen erklären, dass wir hier im Hohen Haus über den Biber diskutieren, dann sagen sich viele: Habt ihr keine anderen Probleme in Deutschland? – Danke. Arnoldt (Beifall AfD – Zurufe) zugeVizepräsident Frank Lortz: Vielen Dank. – Es hat noch einmal Frau Kollegin Knell das Wort. Sie haben 51 Sekunden. Wiebke Knell (Freie Demokraten): Herr Präsident, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Man kann sich nicht aussuchen, wer zu dem Antrag spricht und das gut findet, aber ich muss mich ein bisschen davon distanzieren. Ich möchte noch zu ein paar Punkten Stellung nehmen. Apropos Bauernverband – ich möchte keine Legendenbildung –: Wir beschäftigen uns seit Ewigkeiten in der FDP Hessen, in dem zuständigen Landesfachausschuss, mit dem Thema Biber und haben dort einen Antrag erarbeitet, den ich dann mit ins Plenum nehme. So funktioniert Politik, und zwar nicht nur durch das Einflüstern von Verbänden. (Beifall Freie Demokraten) Wenn ich dann immer höre „schon in Arbeit“, „längst auf dem Weg“ – liebe Kolleginnen und Kollegen, das nervt mich dermaßen. Es wäre doch schön, wenn nicht nur im Geheimen an Artenschutzausnahmeverordnungen und Billigkeitsrichtlinien gearbeitet wird, sondern vielleicht auch im zuständigen Fachausschuss einmal ein Hinweis erfolgt; dann könnte man sich die Zeit eventuell sogar bei der einen oder anderen Sache ersparen. (Maximilian Ziegler (Vogelsberg) (SPD): Ich habe es das letzte Mal schon gesagt! – Unruhe) Ein Punkt zum Thema: Wo kommt das Geld her? – Es ist doch völlig wurscht, ob wir einen Fonds nehmen, der mit Landesgeld gefüllt ist, oder das Land das so bezahlt; denn es sind Steuergelder. Das wäre, glaube ich, egal. Aber ich freue mich natürlich, wenn jetzt zeitnah – es muss ja dann ganz schnell sein, wenn schon längst daran gearbeitet wird – auch etwas zum Thema Biber von der Landesregierung kommt. – Vielen Dank. (Beifall Freie Demokraten)
