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Ingmar Jung

01.10.2025 Sitzungen 21/49

Liste; Herr Präsident, meine Damen und Herren! In der Tat handelt es sich bei dem Befall mit Bsal, über den wir heute reden, um ein ernstes Thema – in der Tat sind mehrere LurArten des Feuersalamanders besonders davon bedroht –, dem sich die Landesregierung auch widmet. Ich will nach ist der vorangegangenen Debatte nicht alles wiederholen, was allem von vielen gesagt wurde. ernst Herr Hofmann hat einen breiten Überblick gegeben und viel Zutreffendes gesagt. Herr Leyh und Frau Knell haben haben richtigerweise auf die Maßnahmen hingewiesen. Frau Gro– ist nemann, Sie haben sehr umfassend, sehr detailreich und dem sehr zutreffend all das geschildert, was wir gemeinsam E- mit unseren Partnern, dem HLNUG und der Universität besser Gießen, unternehmen und wo wir bei der Prävention, beim Schutz und auch bei der Bekämpfung von Ausbrüchen schon tätig sind. Frau Gronemann, wenn ich mir das erlauben darf: Wenn es uns morgen früh bei der Debatte über die Naturschutzleitlinie weiterhin gelingt, eine solche Einigkeit herzustellen, ist das eine sehr gute Woche für den Artenschutz. Ich freue mich schon darauf, morgen noch Auseinmal darüber zu diskutieren. Land (Beifall CDU, SPD und vereinzelt BÜNDNIS 90/ werden DIE GRÜNEN) gibt Das ist in der Tat ein ernstes Thema. Da einige darauf hingewiesen haben, will ich auch etwas zu der Heuchelei der AfD anmerken. zur betroffe- (Volker Richter (AfD): Heuchelei! Oh! – Weitere wer- Zurufe AfD) – Ja, ja, die Debatte kann man sich anschauen. – Herr Mi- Resch, Ihnen nehme ich noch ab, dass Sie es ernst meinen. bin Aber haben Sie einmal die Mitglieder Ihrer eigenen Fraktion beobachtet, während Frau Gronemann die vernünftigen Maßnahmen und die ernsthaften Gefahren für diese Art darbeschrieben hat? Herr Lambrou konnte sich vor Lachen Anfänkaum halten, ebenso die, die in der zweiten Reihe sitzen. wenig nicht (Beifall CDU, SPD und vereinzelt BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) Sie halten es für Pipifax, worum es hier geht. Herr Resch, reden Sie mit den Mitgliedern Ihrer eigenen Fraktion. Das ist pure Heuchelei, was Sie hier betreiben. (Beifall CDU, SPD und vereinzelt BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN – Zurufe AfD) – Ja, Klimawandel. Darüber diskutieren wir sicherlich auch noch oft genug. – Neben allem, was wir gehört haben: Wir hatten einige Ausbruchsherde in Hessen. Wir haben intensive Maßnahmen ergriffen, wir haben engmaschig überwacht, wir untersuchen die toten Tiere, und wir versuchen, eine Ausbreitung zu verhindern. Natürlich nehmen wir auch punktuell Absperrungen vor: da, wo sie sinnvoll sind, da, wo wir wissen, dass das gefährdete Gebiete sein können. Einmal ganz ernsthaft: Die AfD – gerade die AfD – fordert jetzt die Absperrung weiträumiger Gebiete. Sie erzählen doch immer etwas von Freiheitsrechten und von Verhältnismäßigkeit, und plötzlich wollen Sie davon nichts mehr wissen. Weiträumige Waldgebiete einfach für alle absperren: Ist das verhältnismäßig? Ist das sinnvoll? Was sagen Ihnen denn die Menschen da draußen? Hat das etwas mit Freiheitsrechten zu tun? Meine Damen und Herren, das hat es ganz gewiss nicht. (Beifall CDU, SPD und vereinzelt BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) Dazu haben wir jetzt wirklich schon viel gehört. Ich will noch einmal das aufgreifen, was Frau Knell angesprochen hat: dass wir – so habe ich es gehört – bei mir im Ministerbüro eine Zuchtstation einrichten. Wenn der Landtag die Mittel dafür bereitstellt, machen wir ganz viel. Ich freue mich auf Ihren Haushaltsantrag, und ich freue mich auf die Debatte im Ausschuss. – Herzlichen Dank. (Beifall CDU und SPD)

Protokoll ↗