Astrid Wallmann
Vielen Dank. – Für die Beantwortung darf ich erneut Wort an die Ministerin für Arbeit, Integration, und Soziales, Frau Staatsministerin Hofmann, geben. schön. Heike Hofmann, Ministerin für Arbeit, Integration, gend und Soziales: Meine Damen und Herren! Die Landesregierung legt ßen Wert auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den kommunalen Jugendämtern. Das jugendamt steht in einem kontinuierlichen, konstruktiven Austausch mit den örtlichen Jugendämtern und zugleich von deren bewährter Unterstützung bei der nehmung gesetzlicher Aufgaben. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit wird durch gelmäßige Teilnahme an kommunalen Arbeitskreisen der Jugendhilfe sowie durch den Austausch im Landesjugendhilfeausschuss und in dessen Fachausschüssen nuierlich gefördert und gewährleistet. Ein wichtiger war auch die personelle Verstärkung der zuständigen abteilung zu Beginn der Legislaturperiode, um die tigen Aufgaben des Landesjugendamts optimal zu erfüllen. Darüber hinaus wurden wesentliche neue Vorhaben iert, die insbesondere den kommunalen Akteuren kommen. Hierzu gehört beispielsweise die Finanzierung praxisorientierter Forschungsprojekte. Diese Projekte terstützen den fachlichen Diskurs und tragen zur entwicklung der Jugendhilfe bei. Derzeit werden chende Projekte zu den Themen der Inklusion in der gendarbeit und der kooperativen Leistungserbringung den Hilfen zur Erziehung gefördert. Zudem spielt die Digitalisierung eine bedeutende Das entwickelte digitale Serviceportal „Betriebserlaubnis und Einrichtungsaufsicht“ ermöglicht eine vollständig tale Abwicklung der Betriebserlaubnis- und Meldeverfahren für stationäre bzw. teilstationäre Einrichtungen. Einrichtungsverzeichnis findet sich derzeit in der Entwicklung und kann eine weitere wichtige Unterstützung für Arbeit der Jugendämter und Träger bieten. Zudem wurden und werden Projekte der Kommunen freien Träger zur inklusiven Ausgestaltung der Jugendhilfe gefördert. Demnächst findet auch ein Austauschtreffen der geförderten Projektträger statt, um den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung weiter zu intensivieren. Bereich der Jugendarbeit wurde das Programm er-leben“ als Nachfolgeprogramm zu „Aufholen nach rona“ gestartet, um die kommunale Jugendarbeit gezielt spezifischen Schwerpunktthemen zu stärken. Zudem beteiligt sich das Ministerium mit dem Landesjugendamt an gemeinsamen Beratungsprozessen mit den gendämtern und den Kinder- und Jugendpsychiatrien Versorgung junger Menschen mit komplexen Hilfebedarfen. Zur Fachkräftesicherung in den nach § 45 SGB betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen wurden ge Initiativen umgesetzt, von der Fachkräfteoffensive zur Anpassung der Fachkraftregelungen. Das Landesjugendamt begleitet diese Maßnahmen im Rahmen seiner gesetzlichen Aufgaben. Um dem zunehmenden Beratungsbedarf bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse gerecht zu werden, hat das Landesjugendamt für die stationären Einrichtungen eine das Arbeitshilfe zu den Anerkennungsverfahren ausländischer Jugend Abschlüsse erstellt. Außerdem berät es mit den TrägerverBitte bänden derzeit Möglichkeiten und Inhalte eines Qualifizierungscurriculums für Quereinsteigende in den Einrichtungen stationärer Hilfen zur Erziehung. JuIm Bereich des Pflegekinderwesens wird die Finanzierung digitaler Qualifizierungsmodule für Pflegeeltern fortgro- gesetzt, und das Angebot wird bis 2026 durch weitere Module ergänzt. Fortbildungsmaßnahmen und Fachtage für Landes- Fachkräfte der Jugendhilfe werden kontinuierlich gefördert. Hervorzuheben ist beispielsweise das 2026 zum zweiprofitiert ten Mal stattfindende „Landesforum Jugendarbeit Hessen“. Wahr- Derzeit finden weiterhin Beratungen mit verschiedenen Kooperationspartnern zur Neuentwicklung des Konzepts der seit mehr als 20 Jahren veranstalteten Beteiligungsrewerkstatt für junge Menschen in stationären Einrichtungen in statt. kontiDiese vielfältigen Maßnahmen verdeutlichen, wie die LanSchritt desregierung das Landesjugendamt gezielt unterstützt und Fachstärkt, damit es seine Beratungs- und Koordinierungsfunkvielfältionen gegenüber den kommunalen Jugendämtern und freien Trägern wirkungsvoll wahrnehmen kann. initizugutePräsidentin Astrid Wallmann: unVielen Dank. – Für eine Nachfrage darf ich das Wort an die WeiterAbgeordnete Anders geben. Bitte schön. entspreJuin
