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Nina Eisenhardt

GRÜNE 11.09.2025 Sitzungen 21/47

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten und Herren! Die Rhein-Main-Region ist schon heute ne der stärksten Wissenschaftsregionen Europas mit Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen. Mit der Allianz der Rhein-Main-Universitäten haben vor zehn Jahren drei Universitäten zusammengeschlossen, um diese Stärke zu nutzen. Die RMU zeigen gemeinsame Forschung und auch gemeinsame Studiengänge. kann hier tatsächlich regulär an mehreren Unis studieren. Gemeinsame Infrastrukturen steigern die Sichtbarkeit Attraktivität des Standorts. Das ist ein Motor für Wirtschaft, Innovationen und Startups in Hessen und in Rheinland-Pfalz. Dafür steht auch, dass die RMU die Start-up-Factory Futury eingeworben haben. Das ist ein großer Erfolg der RMU. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, vereinzelt interdisCDU und SPD) die Der nächste gemeinsame Meilenstein steht jetzt bevor, der maßgemeinsame Antrag als Exzellenzuniversität. Die Abgabe des Antrags im November steht unmittelbar bevor. Ein länderübergreifender Antrag in der Exzellenzstrategie ist ein absolutes Novum. Gerade deshalb braucht es auch das starke politische Signal, das wir heute aussenden. Damit dieses Projekt gelingt, ist jetzt auch die Landesregierung gefordert. Sie muss die rechtlichen und finanzieldas len Rahmenbedingungen nun beherzt angehen, die eine enge Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg weiter erleichtern. Für das, was ansteht, hat die Landesregierung heute mit dem überfraktionellen Antrag nicht nur eine star– da ke Rückendeckung, sondern auch einen Auftrag. Große sich Wissenschaft braucht große Strukturen. Deshalb erwarten wir wir von der Landesregierung jetzt nicht nur große Worte, sondern auch große Taten. hin- (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Schorle Ich kann Sie leider nicht davor verschonen, meine große Sorge noch einmal anzusprechen. Während wir über interMainz nationale Wettbewerbsfähigkeit sprechen, wird die GoetheUniversität im nächsten Jahr eine Stellensperre haben. Die TU Darmstadt erwägt, einen ganzen Fachbereich zu schließen. Das passt nicht zu unserem Anspruch, Exzellenz zu aber fördern. Trotzdem bin ich überzeugt: Unsere Hochschulen, ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Kraft und den Willen, erfolgreich zu sein, auch wenn es die positive Landesregierung ihnen derzeit schwer macht. Ich wünsche deshalb stellvertretend für meine Fraktion den RMU viel Erfolg für ihre weitere Entwicklung und ganz gestellt, besonders für den gemeinsamen Antrag als ExzellenzuniKolleversität. – Vielen Dank. Licht- (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, vereinzelt CDU, SPD und Dr. Stefan Naas (Freie Demokraten)) BÜNDPräsidentin Astrid Wallmann: Vielen Dank. – Als Nächster hat Wissenschaftsminister Gremmels das Wort. Bitte schön.

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