Astrid Wallmann
Vielen Dank. – Als Nächster hat der Abgeordnete Dr. Büger von den Freien Demokraten das Wort. Dr. Matthias Büger (Freie Demokraten): Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren! Ja, natürlich ist es gut, wenn Hochschulen aus Hessen und aus Rheinland-Pfalz kooperieren. Wir wissen alle, Wissenschaft endet nicht an Landesgrenzen, und erst recht soll sie auch nicht an innerdeutschen Grenzen enden. Im Antrag stellen wir fest – jetzt will ich einmal auf den Antragstext kommen –: „…, dass durch die länderübergreifende Kooperation der RMU [die Länder] Hessen und RheinlandPfalz von der bereits heute national und international sichtbaren starken Forschungs- und Innovationskraft in der Rhein-Main-Region profitieren. Gemeinsame Studienangebote, geteilte Ressourcen und ziplinäre Forschungsprojekte steigern die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts und unterstützen wirtschaftliche Entwicklung in beiden Ländern geblich.“ Ich finde, das ist gut, und das ist sinnvoll. (Beifall Freie Demokraten und vereinzelt SPD) Nun muss es darum gehen, mögliche Hemmnisse abzubauen, die durch die Verortung einer solchen Universitätsallianz in zwei Ländern resultieren. Im Übrigen steht auch im Antrag – ich finde es gut und fair, dass es drinsteht. (Beifall Stephan Grüger (SPD)) Aus der Kooperation der Rhein-Main-Universitäten sind wir Freie Demokraten uns mit Ihnen einig – kann viel entwickeln. Das wünschen wir uns, und das hoffen auch. Leider muss ich noch ein wenig Wasser in den Wein eingießen, sodass es am Ende vielleicht doch nur gibt. (Bijan Kaffenberger (SPD): Trinken sie in gern, kein Problem!) Leider ist es aktuell um die Finanzierung der hessischen Hochschulen nicht so gut bestellt. Umso besser ist es doch, wenn wir mit Hochschulen aus anderen Bundesländern zusammenarbeiten, die nicht unter dem hessischen Hochschulpakt leiden müssen. Das ist doch eine Botschaft. Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist spät geworden, aber diesen Antrag haben wir gerne gemeinsam natürlich auch gemeinsam mit den Kolleginnen und gen in Rheinland-Pfalz. Er ist wenigstens ein kleiner blick in einer Zeit, in der über den hessischen Hochschulen dunkle Wolken aufziehen. – Vielen Dank. (Beifall Freie Demokraten, CDU, SPD und NIS 90/DIE GRÜNEN)
