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Sandra Funken

CDU 11.09.2025 Sitzungen 21/47

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! „Hessen hat jetzt die Chance, bei diesem wichtigen Thema der Frauengesundheit eine Vorreiterrolle zu übernehmen und sowohl die Versorgungsstrukturen als auch das Bewusstsein für die Perimenopause nachhaltig zu verbessern.“ So schließen Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen von der FDP, die Begründung zu Ihrem Antrag. Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Es ist wichtig, dass wir immer wieder über Frauengesundheitsthemen reden und damit auch Aufklärungsarbeit leisten. (Beifall CDU und SPD) Aus diesem Grunde bin ich Ihnen sehr dankbar, dass Sie diesen Antrag eingebracht haben. Er sorgt für Aufmerksamkeit und für Aufklärung über die wohl herausforderndste Phase mit Blick auf das Thema Wechseljahre insgesamt. Es gibt verschiedene Stadien. Studien zeigen, dass gerade die Perimenopause die herausforderndste Phase ist. Liebe Wiebke, du weißt, im Herzen bin ich voll und ganz bei dir. (Miriam Dahlke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Aber ich darf nicht!) Dennoch bin ich ein bisschen überrascht über euren trag. Rund zwei Wochen, nachdem unser umfassender trag zur Frauengesundheit beschlossen wurde, griff FDP-Fraktion einen – sicherlich sehr wichtigen, einzelnen – Aspekt unseres Frauengesundheitspakets aus. Ich bin in meiner Rede, liebe Frau Knell, explizit genau dieses Thema eingegangen, und Ihre Forderungen sind zu einem großen Teil bereits in unserem Antrag diert. Lassen Sie mich zwei Beispiele dafür nennen. Sie fest, dass es trotz massiver Beeinträchtigungen der qualität und der Leistungsfähigkeit betroffener Frauen fig zu verspäteten Diagnosen, unzureichender Versorgung oder großen Wissenslücken bei Ärzten bezüglich der nopause oder der Perimenopause kommt. Das sehen vollkommen richtig; genau das haben wir in unserem trag beschrieben. Deshalb fordern wir in unserem entsprechende ärztliche Aus- und Weiterbildungen spezialisierte Sprechstunden. Sie haben das mehrheitlich mitgetragen und mitbeschlossen. Zweitens. Sie fordern eine flächendeckende Informationsund Aufklärungskampagne und den Einsatz moderner Kommunikationskanäle zur Informationen über das Perimenopause. Das ist richtig; genau das müssen wir chen. Auch hier stimme ich Ihnen zu. Genau deshalb wir das in unseren Antrag zur Frauengesundheit aufgenommen. Ich habe es in meiner damaligen Rede schon angesprochen: Unsere Gesundheitsministerin Diana Stolz war diesem Gebiet bereits aktiv und ist in intensiven chen mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken das Thema Frauengesundheit. Das ist notwendig; denn können hier in Hessen nicht alles alleine lösen. Wir das Thema auf die Bundesebene tragen. Liebe Frau terin, vielen Dank dafür. Ich habe gesehen, Sie haben in Kliniken über Frauengesundheit gesprochen. Genau müssen wir es machen. Wir müssen das Thema breit stellen, dann kommen wir auch weiter. (Beifall CDU und SPD) Verstehen Sie mich nicht falsch, liebe Kolleginnen Kollegen: Sie haben bei diesem Thema die volle Unterstützung meiner gesamten Fraktion, nicht nur deshalb, wir finden, dass heutzutage keine Frau mehr zu braucht oder, wie man so schön sagt, „da einfach muss“, sondern auch deshalb, weil unsere Wirtschaft siv unter den Auswirkungen menopausaler Beschwerden leidet. Trotzdem erschließt sich mir immer noch nicht, warum nur das Thema Perimenopause herausnehmen und behandeln. (Wiebke Knell (Freie Demokraten): Weil es ist!) – Ja, es ist wichtig, aber wer in den Wechseljahren A der muss auch B sagen. Wer Perimenopause sagt, der auch Prämenopause sagen, wer Prämenopause sagt, muss auch Menopause sagen, und wer Menopause der muss auch Postmenopause sagen. (Heiterkeit – Zuruf Wiebke Knell (Freie Demokraten)) – Das habe ich mir schon gedacht. – Ich komme zum Schluss. Lassen Sie uns doch so gut weitermachen, wie wir angefangen haben, und zwar gemeinsam. Das würde Anich mir wünschen. Ich würde mir aber auch wünschen, Andass wir den gesamten Themenkomplex im Ausschuss gedie meinsam noch einmal besprechen. Das Thema ist viel zu dennoch wichtig, um jetzt beiseitegelegt zu werden. Wir sollten hergemeinsam an dem Gesamtkomplex arbeiten. auf (Beifall CDU und SPD) inkluVizepräsidentin Martina Feldmayer: stellen Lebens- Als Nächster erteile ich der Abgeordneten Anders für häu- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN das Wort.

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