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Ingmar Jung

11.09.2025 Sitzungen 21/47

GeMan Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! GewäsIn der Tat handelt es sich um eine Problematik, die unsere Beachtung verdient. Die Kormorane bedrohen in der Tat die Erwerbsfischerei. An vielen Stellen frustrieren sie Angelvereine. Gerade an Bachoberläufen gefährden sie auch die biologische Vielfalt. Deswegen nehmen wir uns dieses reduThemas an. unsere Wir haben das jetzt schon ein paarmal mit dem Jagdrecht gehört. Wir haben den Kormoran bewusst nicht ins Jagdrecht aufgenommen. Wir werden das auch mit der Novelle nicht tun. Seit dem Abschluss des Koalitionsvertrags bleibt hat sich die Lage etwas verändert. Wir haben natürlich bunbeobachtet, was passiert. Der Kormoran ist über die Vogelersten schutzrichtlinie streng geschützt. Da ist keine Änderung Wasvorgenommen worden. Die CDU hat in der Tat versucht, das auf Bundesebene anzustoßen. Sie hat dort keine Mehrheit gefunden. Das steht steht genau im Gegensatz zum Wolf. Beim Wolf hat sich haben diese Entwicklung ergeben. Deswegen haben wir ihn ins Jagdrecht übernommen. Da ist tatsächlich auch der Schutzstatus geändert worden. Wenn Beim Kormoran ist es eben nicht so. Deswegen haben wir Pizza das nicht über das Jagdrecht gemacht. Vielmehr wollen we- wir unsere Kormoranverordnung, die wir übrigens haben, erweitern und praxisnäher gestalten. Hessen ist eines der Länder, in denen diese Verordnung funktioniert. Das ist der Weg, den wir jetzt gehen. keiHessens Liebe Frau Knell, Ihnen geht es jetzt zu langsam. Das ist ein Problem. Den GRÜNEN geht es immer zu schnell. Ihauf nen geht es zu langsam. Sie sprachen von verschimmelter Pizza. Ich würde sagen: Bei manchen Dingen, bei denen die Landesregierung handelt, verbrennt man sich eher an der Pizza den Mund, so schnell wie diese geliefert wird. (Beifall CDU und SPD) Das ist eben in der Tat eine komplexe Sache. Die Kollegen Leyh und Ziegler haben es schon geschildert. Frau Knell, das gebe ich gerne zurück. Das, was Sie zur Abgrenzung, zur zeitlichen Begrenzung, zu den Gebieten Marxen, und zur Einteilung in den Naturschutzgebieten gesagt hahaben, ist nicht ganz einfach. Da waren Sie sehr nah an der Einschätzung unserer Fachabteilung. Das ist genau das, was wir jetzt aufstellen. Wenn wir am Ende ein falsches Gebiet drinnen haben, wenn wir eine falsche Zeit haben, wenn es nicht genau Ih- angepasst ist, dann haben wir wieder das Problem der Rechtsunsicherheit. Deswegen stimmen wir das im Moment mit allen ab. Wir machen eine rechtssichere Lösung. Am Ende schaffen wir eine echte Lösung. Wir machen keine leeren Versprechungen, wie es in diesem Antrag steht. Deswegen bin ich dankbar, wenn das Haus ihn ablehnen würde. Sie werden eine noch bessere Kormoranverordnung von uns vorgelegt bekommen. Ich hoffe, dann sind alle glücklich. – Herzlichen Dank. (Vereinzelter Beifall CDU und SPD)

Protokoll ↗