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Lucas Schmitz

CDU 11.09.2025 Sitzungen 21/47

Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir können die Fußballanekdoten gerne fortführen. Ich glaube, bei einem großen Teil dieses Hauses besteht Einigkeit: Wir befinden uns gerade nicht in der Euro-League-Qualifikation, sondern wir befinden uns in der Champions-League-Qualifikation. Wir haben jetzt die Gelegenheit, mit diesen Anträgen in die Champions League, in den Olymp der wissenschaftlichen Exzellenz aufzusteigen. (Beifall CDU und SPD – Lachen und Zurufe AfD) Wir alle kennen den guten alten Satz: Tue Gutes und rede darüber. – Genau das tun wir mit dieser Aktuellen Stunde. Mit Blick auf meine Vorredner bin ich doch etwas überrascht; andererseits ist das eigentlich nicht verwunderlich. Ich frage mich ernsthaft: Warum können Sie, lieber Vertreterinnen und Vertreter der Opposition, nicht auch einmal etwas für gut befinden? Warum müssen Sie immer alles madigreden? Warum müssen Sie immer alles schäbigreden? Warum sind Sie keine verlässlichen Partner unserer Hochschulen, gerade jetzt in schwierigen finanziellen Zeiten? Warum sind Sie nicht diejenigen, die sagen: „Wir haben exzellente Universitäten, wir haben einen exzellenten Erfolg mit Clustern erreicht, und jetzt gehen wir gemeinsam den nächsten Schritt, sodass wir am Ende hoffentlich zwei bzw. vier Exzellenzuniversitäten in Hessen haben“? Ich verstehe es, ehrlich gesagt, nicht. (Beifall CDU und SPD) Dabei verhehlen wir an der Stelle nicht, dass das ein gemeinsamer Erfolg ist. Es ist ein gemeinsamer Erfolg dieses Hohen Hauses. Es war in den vergangenen Jahren harte Arbeit – mit strategischer Förderung, mit klugen Entscheidungen, im Teamwork, über Hochschulgrenzen hinweg, aber eben auch über Fraktionsgrenzen hinweg. Es war ein Erfolg der die Regierung tragenden Fraktionen, natürlich gemeinsam mit den GRÜNEN. Das war eine gemeinsame Arbeit, das war eine gute Arbeit, und wir haben einen strategischen Erfolg erzielt; denn wir können mit Fug und Recht behaupten: Mit diesen Bewerbungen gehört Hessen zur Spitze in der Wissenschaftsnation Deutschland. (Beifall CDU und SPD) Schauen wir einmal in den internationalen Raum. Schauen wir einmal, wie es denn bei anderen läuft. Schauen wir nach Harvard, nach Oxford und an die für Sie immer so relevante Universität in Zürich. Auch dort sind es starke Allianzen. Es sind starke Netzwerke, es sind Verbünde, die genau diese Kräfte bündeln und mehr schaffen, als eine einzelne Universität je erreichen könnte. Genau mit diesem Vorgehen, das wir jetzt haben, mit RMU, mit dem Forschungscampus Mittelhessen haben nun zwei wissenschaftliche Schwergewichte. Sechs lenzcluster – das ist wahrlich ein Durchbruch, das ist lich ein hervorragender Erfolg für Hessen. Genau sollten wir jetzt anknüpfen. Was bedeutet es aber eigentlich am Ende, Exzellenz zu ben? Was bedeutet es am Ende, genau diese Universitäten zu haben? 28 Millionen Euro pro Universität stehen im Raum, an unsere Hochschulen fließen können, die an unsere dierenden fließen können, die in beste Forschung können – 28 Millionen Euro. Es geht aber nicht nur Geld, sondern auch um Reputation und Sichtbarkeit. le werden gestärkt. Das wird Spitzenwissenschaftler Hessen locken. Es wird eine internationale Vernetzung ben. Kooperationen werden erleichtert. Vor allem aber haben wir einen klaren Wettbewerbsvorteil, wenn es letztlich um Drittmittel geht. Exzellente sitäten haben einen Wettbewerbsvorteil bei Drittmitteln. Deswegen geht es hier wirklich um etwas. Es geht darum, ob wir den Wissenschaftsstandort Hessen nicht erhalten, sondern auch ausbauen. Deswegen werden als regierungstragende Fraktion, als Landesregierung daransetzen, dass genau diese vier Universitäten am auch exzellente Universitäten werden. (Beifall CDU und vereinzelt SPD) Genau das brauchen wir auch. Seien wir einmal ehrlich uns selbst. Die Konkurrenz schläft nicht. Es ist richtig, dass die bisherige Situation nicht erfreulich ist dass auf der wissenschaftlichen Karte Hessen bisher nicht als Leuchtturm verzeichnet ist. Das werden wir aber hoffentlich ändern. In Bayern, in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen gibt es genau diese exzellenten Universitäten schon. Was aber wird uns hier als stark machen? Deswegen bin ich diesen Universitäten, insbesondere Universitäten in Gießen und Marburg, sehr dankbar, sie diesen Weg der Kooperation gehen, dass sie Weg der Gemeinsamkeit und des Zusammenhalts, nicht den Weg des Konkurrenzdenkens gehen, dass Exzellenz am Ende auch durch Teamwork wird und sie nicht in einem Klein-Klein verharren. Das macht schaftliche Geschlossenheit und Teamwork am Ende Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich komme Schluss. Wir können uns wirklich froh und stolz schätzen. Wir haben jetzt die gemeinsame Aufgabe und die same Chance – ich habe es gestern schon gesagt –, klares Signal der Unterstützung zu senden. Wir haben te die Gelegenheit, das politische Signal zu senden: stehen hinter unseren Hochschulen. Wir wollen Exzellenz, weil wir wissen, welche Verantwortung wir haben, wir wissen, welche Chance sich daraus ergibt. Wir an der Seite der Hochschulen. Wir laden Sie alle herzlich dazu ein, dass Sie das gemeinsam mit uns hier auch so signalisieren. – Ganz herzlichen Dank. (Beifall CDU und SPD) den Vizepräsident Frank Lortz: wir Vielen Dank, Kollege Lucas Schmitz. – Das Wort hat Frau ExzelAbgeordnete Nina Eisenhardt, BÜNDNIS 90/DIE GRÜwahrNEN. daran

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