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Dr. Daniela Sommer

10.09.2025 Sitzungen 21/46

Für die AfD erteile ich dem Abgeordneten Schenk Wort. Gerhard Schenk (Bebra) (AfD): Frau Vorsitzende, meine Damen und Herren! Der der FDP beseitigt einen Diskriminierungstatbestand ventionell wirtschaftender landwirtschaftlicher Betriebe. Wir unterstützen diesen Antrag deshalb ausdrücklich. (Beifall AfD – Wiebke Knell (Freie Demokraten): Wer sagt das denn? – Lena Arnoldt (CDU): man keine Ahnung hat!) Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr können junge sene – wie bereits berichtet – schon jetzt auf einem bauernhof leisten. Das ist auch gut so, und das befürworten wir natürlich uneingeschränkt. Deshalb ist es nicht vollziehbar, warum dies nicht auch uneingeschränkt konventionell wirtschaftenden Höfen möglich sein soll. Wie Sie wissen, bin ich mit meinen Geschwistern auf nem traditionellen Vollerwerbsbetrieb bei meinen aufgewachsen. Ich habe also den rasanten technischen Fortschritt und den Konzentrationsprozess in der Landwirtwer- schaft hautnah miterlebt. Die EU-Landwirtschaftspolitik der hat ihn beschleunigt. Nur wenige Betriebe sind noch übrig ge- geblieben. Höfen Die Verbundenheit der Bevölkerung mit der Landwirtschaft ist heute nicht mehr so gegeben, und das nicht auch nur in den Städten. Lebensmittel kauft man verpackt und verbinverarbeitet im Supermarkt. Zur Erzeugung und zur Veredeund lung fehlt meist jeglicher Bezug. Eine gebührende WertKom- schätzung der Leistungen der familiengeführten hessischen welche Höfe ist bedauerlicherweise nicht mehr gegeben. Insbesondere trifft dies auf die konventionell arbeitenden Landwirtschaftsbetriebe zu. einer uns (Beifall AfD und Maximilian Müger (fraktionslos)) eines der Meine Damen und Herren, diese Zurücksetzung ist nicht akzeptabel und belegt die Notwendigkeit dieses Antrags. Nichtsdestotrotz folgt die Arbeit auf dem Bauernhof noch immer wie eh und je den Jahreszeiten – von der Aussaat bis zur Ernte. Ein Freiwilliges Landwirtschaftliches Jahr gibt den Teilnehmern einen tiefen Einblick in die Komplesagen: xität der Arbeitsabläufe, der Abhängigkeit vom Wetter, der Konkur- Notwendigkeit von Pflanzenschutz und nicht zuletzt in die Er- enorme technische Erweiterung, die heute mit GPS, der das Steuerung, den Schleppern und den Anbaugeräten gegeben Wege ist. Das Leben auf einem Hof folgt den Jahreszeiten. Es gibt Praxis, nur eine Ernte – anders als in tropischen Gebieten, in deEngage- nen das ganze Jahr über geerntet werden kann. Das erfordert die Vorratshaltung und ist ein wichtiger Teil der Erfahrungen, die die Menschen in unseren Gebieten gesammelt haben. Das breite Betätigungsfeld von Landwirtschaft, von Ackerbaubetrieben mit und ohne Tierhaltung, von SonderBeitrag kulturen, Gewächshäusern und Folientunneln oder auch im Weinbau bietet eine große Erfahrungswelt, in der junum ge Menschen die Landwirtschaft persönlich kennenlernen können. Neben den praktischen Erfahrungen werden sie dann auch die elementaren Voraussetzungen für alles Leben auf unserer schönen Erde zu schätzen wissen. Was man dazu braucht, sind ganz elementare Dinge. Das kann man dort das auch hautnah selbst erfahren. Das ist zum Ersten Wärme, das ist Wasser und vor allem CO . (Beifall AfD und Maximilian Müger (fraktionslos)) Das ist ganz elementar. Gerade das CO ist für die ErtragsAntrag 2 steigerung unbedingt erforderlich – das kriegen die auch konmit. (Dr. Frank Grobe (AfD): Genau so ist es!) Heute sprüht man CO in den großen Gewächshäusern ein, Wenn damit die C - und C -Pflanzen genügend Nahrung haben. 3 4 Dafür braucht es CO und keine Reduktion. – Ich bedanke Erwach- mich für Ihre Aufmerksamkeit. Bio- (Beifall AfD und Maximilian Müger (fraktionslos) – nach- Dr. Frank Grobe (AfD): So!) auf

Protokoll ↗