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Frank Lortz

09.09.2025 Sitzungen 21/45

Vielen Dank. – Der Kollege Yanki Pürsün hat das Bitte sehr. Yanki Pürsün (Freie Demokraten): Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Sie sich vor, Eltern bekommen Post vom Gesundheitsamt, weil ein Nachweis zur Vorsorge oder Impfung Eigentlich geht es doch um die Gesundheit des doch schnell entsteht das Gefühl, kontrolliert zu Dabei ist klar: Der Schutz unserer Kinder ist eine der tigsten Aufgaben des Staates. Vorsorgeuntersuchungen Impfungen sind sinnvoll. Sie verhindern Krankheiten, ten Leben und machen Entwicklungsstörungen rechtzeitig sichtbar. Die Frage ist also nicht, ob wir handeln sondern, wie. (Beifall Freie Demokraten) Positiv ist, dass die Vorsorge und die Impfungen bindlicher nachverfolgt werden und die Gesundheitsämter schneller reagieren können. Positiv ist auch, dass die fahren digitaler und die Wege zwischen Ärzten, und Eltern kürzer werden. Doch es gibt Schwächen: Wenn Eltern sofort unter ralverdacht stehen, verlieren wir ihr Vertrauen. Wenn Digitalisierung nicht praxistauglich umgesetzt wird, weiter, fen wir neue Bürokratie statt einer Entlastung. Wenn mit U- sensiblen Daten nicht sorgsam umgegangen wird, verspieauch len wir die Akzeptanz. Deshalb sagen wir Freie Demokraten klar Ja zu mehr Kinderschutz – aber mit dem richtigen Schwerpunkt auf Unterstützung statt Misstrauen, auf praxisgerechte Digitalisierung und auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Kinderschutz muss als Hilfe erlebbar sein, nicht als EinlaKontrolle. Darum stimmen wir diesem Gesetzentwurf zu – kritisch, konstruktiv und mit dem Anspruch, dass er in der eiPraxis tatsächlich den Gesundheitsschutz unserer Kinder in verbessert. bei (Beifall Freie Demokraten) Zuund HPV- Vizepräsident Frank Lortz: Vielen Dank, Kollege Pürsün. – Die nächste Rednerin ist die Kollegin Kathrin Anders, BÜNDNIS 90/DIE GRÜ– ei- NEN. Kathrin, bitte. Kinsich,

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