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Sandra Funken

CDU 09.09.2025 Sitzungen 21/45

Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Schutz und der Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen ist ein Thema, das uns alle angeht. Hessen ist seit jeher der Vorreiter beim Schutz unserer Kinder. Auch Familienministerin Diana Stolz geht dieses Thema entschlossen an, und dafür möchten wir ihr sehr herzlich danken. (Beifall CDU und SPD) Mit Initiativen wie der IP-Adressen-Speicherung, dem kontinuierlichen Ausbau und der Unterstützung unserer Childhood-Häuser sowie den Kinderschutzambulanzen setzt Hessen Maßstäbe bei der Bekämpfung von Übergriffen und sexualisierter Gewalt im analogen und im digitalen Bereich. (Beifall CDU und SPD) Gezielte Beratungs- und Unterstützungsangebote, wie Frühe Hilfen und die hessischen Familienzentren, sollen Überforderungen verringern und mögliche Gefahrensituationen für die Heranwachsenden im besten Fall gar nicht erst entstehen lassen. Auch die derzeit in Hessen stattfindende Wanderausstellung zur HPV-Prävention und HPV-Impfung ist aktiver Kindergesundheitsschutz, meine Damen und Herren. Das Kindergesundheitsschutz-Gesetz geht den Weg den wir bereits im Jahr 2007 mit den verpflichtenden Untersuchungen begonnen haben – und genau das ist richtig. Nach der Gesetzesevaluation nehmen wir sinnvolle Anpassungen vor und verbessern den Kindergesundheitsschutz zielgerichtet. (Beifall CDU und SPD) Die wichtigste Neuerung ist die Einführung des dungswesens für die freiwillige Jugendgesundheitsuntersuchung J1. Zu Beginn dieser sensiblen Lebensphase ist ne zusätzliche ärztliche Untersuchung empfehlenswert; Zeiten zunehmender psychischer Erkrankungen, auch Kindern und Jugendlichen, ist eine fachliche Untersuchung der psychischen und psychosozialen Entwicklung im sammenspiel mit der Früherkennung von Krankheiten der Überprüfung des Impfstatus, zum Beispiel der Impfung, sehr begrüßenswert. Abschließend – Frau Stolz, Sie haben es erwähnt wird auch bezüglich des Neugeborenen-Hörscreenings ne Klarstellung im Aufgabenkatalog des Hessischen dervorsorgezentrums vorgenommen. Insgesamt zeigt dass wir die Priorität sehr wohl auf die Kinder setzen nicht um Wählerstimmen bei diesem sensiblen Thema gen, wie es die AfD wieder macht. (Volker Richter (AfD): Ja, ja!) Wir stellen den Kinderschutz und den Kindergesundheitsschutz in den Mittelpunkt. Das ist uns wichtig. Dafür ke ich der Ministerin und allen Akteuren, die daran ligt sind. Wir sollten bei dieser Debatte über das sprechen und nicht um Wählerstimmen ringen. – Dank. (Beifall CDU und SPD – Zuruf Volker (AfD))

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