Astrid Wallmann
Vielen Dank. – Das Wort hat die Gesundheitsministerin. Frau Staatsministerin Stolz, bitte schön. Diana Stolz, Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege: Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Abgeordneter Pürsün, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Die Gesundheitskoordinatorinnen und Gesundheitskoordinatoren werden in Hessen seit dem Jahr 2021 gefördert, in manchen Landkreisen sogar bereits seit dem Jahr 2020. Sie sind hessenweit vernetzt. Mehrmals jährlich findet ein Austausch aller Gesundheitskoordinatoren mit dem Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege statt. Die Gesundheitskoordinatoren bauen lokale Gesundheitskonferenzen auf, initiieren Projekte zur Förderung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung, zur Akquise von Fachkräften und zu Präventionsangeboten. Darüber hinaus sind sie regional und überregional gut mit den Akteuren des Gesundheitswesens vernetzt und kennen die Struktur vor Ort. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und für die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in den Landkreisen. Die Gesundheitskoordinatoren erfüllen über die bereits genannten Aufgaben hinaus ganz unterschiedliche weitere Aufgaben und bringen verschiedene Qualifikationen mit. So koordinieren sie zum Teil die Gemeindepflegekräfte, wenn diese beim Landkreis angestellt sind, und kümmern sich um die Belange rund um die Förderung. Sie betreuen in den einzelnen Landkreisen die Medizinstudierenden, die über HeLaMed Blockpraktika bei Landärzten absolvieren, und vermitteln zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern vor Ort. Bisher wurde keine Kritik an der Arbeit der Gesundheitskoordinatoren an mich herangetragen.
