Astrid Wallmann
Vielen Dank. – Das Wort zur Beantwortung hat der ter für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung und Bevollmächtigte des des beim Bund, Herr Staatsminister Pentz. (Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS GRÜNEN): Da ist der Titel ja länger als die wort!) Herr Pentz, wenn Sie bitte den Knopf drücken, dann Sie das Wort. Bitte schön. Manfred Pentz, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung und Bevollmächtigter des Landes Hessen beim Bund: Vielen Dank, sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin. – be Kolleginnen und Kollegen, wenn ich jetzt noch zeit habe, dann werde ich die Frage natürlich ausführlich beantworten. Meine lieben Kolleginnen und Kollegen, in dieser laturperiode hat die Landesregierung tatsächlich für europäische Jugendpolitik Wesentliches vorangebracht. den davorliegenden Legislaturperioden hat sie das lich auch getan, aber wir haben zu Beginn der Legislaturperiode konkret mit unserem Koalitionsvertrag ein Wegmarken gesetzt, die wir auch schon abarbeiten. Uns ist wichtig: Europa soll nicht irgendein abstrakter griff, sondern Teil des Alltags in Hessen sein, vor für die jungen Menschen. Ein Beispiel sind die Europawochen, die in allen größeren Städten in Hessen stattgefunden haben. In Wiesbaden, Kassel, Fulda, Gießen, Frankfurt Darmstadt sind Busse im Europadesign auffällig mit mit hessischen Farben und mit unserem Landeswappen sichtbar gewesen. Gerade für junge Menschen ist das durchaus sichtbares und klares Signal, das wir mit Instagram-Challenge verbunden haben, damit sich Menschen dort auch beteiligen können. Die Resonanz gerade in den sozialen Medien sehr groß. Ich selbst habe in Frankfurt den ersten Europabus gen auf den Weg gebracht und war gemeinsam mit Landtagspräsidentin hier in Wiesbaden mit Schülerinnen und Schülern unterwegs, um Europa im Rahmen Land- Programms der Europawochen erlebbar zu machen. An dazu der Stelle möchte ich mich auch bei den Mitgliedern der Landesregierung bedanken, die in dieser Woche auch sehr viele Aktionen im ganzen Land gemacht haben, aber auch bei den Abgeordneten, bei den Kolleginnen und Kollegen, die sich an dieser Aktion rege beteiligt haben. Des Weiteren haben wir an den Schulen einen EU-Kompakt-Kurs gestartet, der durch junge ehrenamtlich tätige Damen und Herren in den Klassen geleitet wird. Sie spreerteilen. chen dort auf Augenhöhe über das Thema Europa. Sie machen das kritisch, aber auch mit Blick auf all die Vorzüge, die wir in Europa haben. Sie bauen damit eine langfristige Bindung an die europäische Idee in diesen Beteiligungsformaten mit den Jugendlichen auf. Ein weiteres Beispiel ist unsere Europa-Ideenschmiede, ein Jugendgremium, in dem sich viele verschiedene Jugendorim ganisationen zusammenschließen. Dort können junge Hessinnen und Hessen mitreden, mitgestalten und ihre Ideen für Europa aktiv einbringen. Wichtig ist dabei für uns, dass es unkompliziert sein muss, dass es vor Ort erlebbar sein muss und dass wir das alles auch digital zur Verfügung stellen. Denn Europa braucht junge Menschen. Es braucht Minisneue Generationen, damit wir auch in Zukunft gut in Europa leben können, damit Europa zukunftsfähig und wettbeLanwerbsfähig gemacht werden kann. Wir haben darüber hinaus eine Jugendbroschüre zur EU 90/DIE veröffentlicht – natürlich auch digital –, die allen JugendliAntchen in Hessen zur Verfügung steht. Wir bereiten gerade das „Europa-Buddy“-Programm vor. Junge Menschen aus haben Hessen sollen dabei in Familien in unseren europäischen Partnerregionen – in denen Sie durchaus auch schon gewesen sind und auch in Zukunft sein werden – leben können, um Europa ganz praktisch im Alltag erleben und erfahren zu können. All diese Projekte haben ein gemeinsames Ziel, Frau Kollegin: Europa greifbarer und erlebbarer zu machen, junLie- ge Menschen aus Hessen ganz konkret natürlich für die Redeeuropäische Idee zu begeistern. Wir machen das im Geiste der unbürokratischen Angebote, leicht zugänglich, verständlich. Kurz gesagt: Wir wollen nicht nur informieren, wir wollen begeistern. – Ich darf Sie alle, meine sehr Legisgeehrten Kolleginnen und Kollegen, bitten und aufrufen, die mich und uns dabei zu unterstützen. In sicher- (Dr. Stefan Naas (Freie Demokraten): Damit ist die Fragestunde beendet!) paar
