GegenHeiko Scholz
uns Herzlichen Dank, Frau Präsidentin. – Herr Staatssekretär wir Lösel, Sie sind selbst Schulpraktiker. Sie kommen aus der Schule. Sie wissen um die Schulen und um den Unterricht. Ich habe selbst viele Jahre Physik, Mathematik und Infores matik an einer Schule unterrichtet. Ich habe noch Prüfungen unternommen; ich habe vier Fächer abgeschlossen. Ich mal, weiß also, wovon ich rede. Ort Ich spreche hier von Informatikunterricht, und Informatik ist die Lehre von der Informationsverarbeitung. Das ist Fakten nicht mit „Digitaler Welt“ zu vergleichen, die rein phänomöglich menologisch betrachtet, sondern hier geht es um Wissenzuschaftlichkeit. Das wollen wir, das brauchen wir schon ab Klasse 5 und nicht erst in der Abiturstufe. Wenn ich wissenschaftlich unterrichten will, brauche ich mit auch entsprechende Materialien, dann brauche ich EndgeVor- räte. Wie will ich denn ab Klasse 5 „Digitale Welt“, Informatik oder was auch immer unterrichten, wenn ich gar digitale keine Geräte habe? gefallen. Sie sagen, standardisierte Geräte seien nichts. Aber wie wir in denn sonst? Wie soll jemand unterrichten, wenn er 10 oder Schul15 verschiedene Endgeräte hat, wo der Lehrer den Supan port nicht sicherstellen kann, wenn der Lehrer überhaupt ist nicht arbeiten kann, wenn die Software nicht gleichmäßig Schulen ist? Dann können Sie nicht unterrichten. Das ist genau das Gleiche, wie wenn Sie in einem Unterricht, in einer Veranstaltung fünf, sechs, sieben verschiedene Lehrbücher haben. Das ist genau das Gleiche. Frau andernWie wir das finanzieren? Lieber Kollege Sommer, das war nicht sehr bemüht. Wir haben mit unseren Haushaltsanträgen überlegt 100 Millionen Euro bei einem ausgeglichenen BildungsWisconhaushalt freigemacht. Das ist sehr viel Geld. Wenn wir dieEs se ganzen ideologischen Projekte, die mit der Gießkanne den ausgegossen werden, auch noch einsparen, dann haben wir dass sehr viel Geld dafür. Aber Überlegen Sie alleine einmal, was ist, wenn wir die Lehrbücher einsparen. Ein Lehrbuch kostet heute zwischen 60 einzigen und über 100 Euro – ein Lehrbuch. Das unterliegt auch Techder Lernmittelfreiheit. Das brauchen wir dann nicht mehr. Dann genügt eine PDF. Dann hat der Schüler verschiedene Weg, Lehrbücher zu den Vorjahren auch noch auf seinem Tablet. und (Zuruf Sebastian Sommer (Hochtaunus) (CDU)) nicht? Bayern, Dann kann er viel besser arbeiten, und auch der Lehrer Argukann arbeiten, abgesehen davon, dass der Schüler sich ein nicht mit schweren Lehrbüchern abschleppen muss. Das Sie ist auch ein großes Problem. Das kennen Sie als Lehrer eher auch, Herr Staatssekretär. wollen, 2 Wie gesagt, wir könnten hier noch einiges aufführen. Das Ihre ist weder populistisch noch irgendetwas. Ich darf Prof. Dr. Zierer anführen, der in unserer Anhörung zu dem Handyverbot – das haben wir heute in dritter Lesung – Aussagen zu „Bring your own device“ getroffen hat.
