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Bijan Kaffenberger

SPD 26.06.2025 Sitzungen 21/44

Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Anwesende! Ich freue mich, hier heute über einen überwältigenden und zugleich historischen Erfolg für Hessen sprechen zu können. Sechs Exzellenzcluster in einer Wettbewerbsrunde: Das ist im wahrsten Sinne des Wortes exzellent. (Beifall SPD, CDU, vereinzelt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Dr. Matthias Büger (Freie Demokraten)) Noch vor einigen Jahren war Hessen mit keinem, dann mit einem, und heute sind es sechs Cluster, mit denen wir vertreten sind. So ein Ergebnis ist aus meiner Sicht das genaue Gegenteil von Zufall. Es ist das Ergebnis intensiver Arbeit. Zuallererst will ich daher von diesem Pult aus den sechs Teams aus den Clustern danken und ihnen gratulieren. Persönlich konnte ich das bereits kurz nach der Bekanntgabe tun. Wir reden hier nicht über ein bisschen mehr Sichtbarkeit im Uni-Ranking, sondern über internationale Spitzenforschung mit Auswirkungen in den Bereichen Medizin, KI, Umwelt, Energiespeicherung und der gesellschaftlichen Resilienz. Ich will diese sechs Cluster daher auch kurz nennen: Es geht zum einen um Cardio-Pulmonary Institute, CPI, aus dem Bereich der so wichtigen Herz-Lungen-Forschung. Es geht um Microbes-for-Climate, M4C, aus dem Bereich der Mikrobiologie, Post-Lithium Energy Storage, POLiS, aus dem Bereich der Batterieforschung, Reasonable Artificial Intelligence, RAI, aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, SubCellular Architecture of LifE, SCALE, aus dem Bereich Zellbiologie, und The Adaptive Mind aus dem Bereich der Kognitionsforschung – sechs Cluster, sechs Themen, aber ein roter Faden. Die künstliche Intelligenz steckt in fast allen dieser Projekte, ob in der Datenanalyse, der Modellierung oder der Steuerung von komplexen Prozessen. Genau deshalb ist es auch kein Zufall, dass viele dieser Cluster eng mit hessian.AI, unserem hessischen Zentrum für KI, verbunden sind. Der Erfolg der Exzellenzstrategie zeigt auch, dass sich diese Investitionen auszahlen. (Beifall SPD, vereinzelt CDU und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) Dieser Erfolg stärkt die hessische Innovationskraft nachhaltig, aber dieses Ergebnis ist natürlich und zuallererst ein grandioser Erfolg der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ihrer Hochschulen und Institute – um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. (Vereinzelter Beifall SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Das HMWK hat seit 2024 unter Führung unseres Staatsministers Timon Gremmels gemeinsam mit den Universitäten einen klaren strategischen Prozess aufgesetzt und erfolgreich umgesetzt. Wir haben das LOEWE-Programm gezielt weiterentwickelt, im Jahr 2024 zusätzliche Mittel bereitgestellt und die Hochschulen auf dem Weg eng begleitet. Wenn ich da drüben schon das Geraune höre, liebe GRÜNE, gestatten Sie mir einen Hinweis: In der Vorbereitung der Exzellenzinitiative seit Ihrem Ausscheiden aus Regierungsverantwortung war Ihnen alles zu wenig. Der Staatssekretär war bei jeder einzelnen Präsentation in Bonn, inklusive der dazugehörigen Vorbereitungstermine. Ich erinnere mich noch gut an die Debatte im Ausschuss. Da hieß es dann immer, das sei nicht genug, zu allem der Minister hin. Auch in einigen Pressemitteilungen es sich immer so: Sie haben den Wissenschaftsminister kritisiert, und Sie haben vorgebaut für den Fall, dass schlecht wird. Ihre Verlautbarungen waren für mich von Anfang wenn ich das ehrlicherweise so sagen darf – relativ schaubar. Es war alles darauf ausgelegt, möglichen der eigenen Amtsvorgängerin zuzuschreiben und elle Misserfolge dann beim Nachfolger abzuladen. (Kaya Kinkel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): – Felix Martin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ganz schwach!) Jetzt waren die Ergebnisse so gut und exzellent, sie sogar so gut wie nie. (Fortgesetzte Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Ganz ruhig. – Wir hingegen haben überhaupt kein blem damit, zu sagen: Ja, es gab selbstverständlich in Vergangenheit, in der vorherigen Landesregierung Frau Staatssekretärin Asar und Frau Staatssekretärin (Kaya Kinkel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): nisterin Dorn!) sehr gute vorbereitende Arbeiten bei den Ideenskizzen. Aber wir können auch mit Fug und Recht sagen, dass unserer Führung das Wissenschaftsministerium alles hat, um dieses Ergebnis zu erreichen. Wir waren erfolgreich. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Mit diesem Erfolg haben wir überhaupt erstmals vier sische Hochschulen und Universitäten, die für die te Förderlinie, nämlich der Exzellenzuniversität, berechtigt sind. Das sind die Universitäten in Frankfurt, Gießen, Marburg und Darmstadt. Das gab es in noch nie. Diese historische Chance müssen wir jetzt gemeinsam zen und die Bewerbungen in Verbünden vorantreiben. stehen bereit, diesen Weg weiter mitzugehen, sei es gisch, finanziell oder politisch. – Vielen Dank. (Beifall SPD und vereinzelt CDU)

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