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Wertwirtweniger Ingmar Jung

24.06.2025 Sitzungen 21/42

einen Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Lieber Herr beAbgeordneter Müller (Witzenhausen) – jetzt habe ich gerealernt, dass es Witzenhausen heißt; ich werde mich nie mehr versprechen –, da ich Sie sehr mag, wie Sie wissen, will ich auf den letzten Teil Ihrer Rede nur kurz eingehen. Ich will uns nicht absprechen lassen, dass wir die gleichen Zieden le verfolgen, nur haben wir möglicherweise andere Wege Förster dahin. kämpdie (Beifall CDU und SPD) eben Wir glauben, dass wir ein aktives Waldmanagement brauchen und so den klimastabilen Waldumbau hinbekommen. liegen Wir werden das gemeinsam vielleicht in ein paar Jahren alle bewerten können. Ich will schon noch zwei, drei Worte zu dem Antrag sagen. Herr Marxen, wenn Sie das nächste Mal zu einem Antrag völlig reden – ich weiß nicht, wer ihn geschrieben hat –, dann treffen. sollten Sie ihn vielleicht vorher lesen. Ergän- (Beifall CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Freie Demokraten) also Man muss sich den Widerspruch einmal auf der Zunge zergehen lassen: In dem Antrag steht wörtlich, „die Naturschutzfunktion des Waldes [müsse wieder] in den VorderMüller grund“ gerückt werden, während Sie hier ausschließlich (Witüber die reine Ausbeutung und sonst über gar nichts geredet haben. Der Abgeordnete Müller musste Ihnen danach Antrag Ihren eigenen Antrag erklären. – Also wirklich, meine Daum men und Herren, da kann man nur hoffen, dass Wähleriner, nen und Wähler so etwas sehen. Dafür werden Sie die Quittung bekommen. (Beifall CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Freie Demokraten) Das war wirklich das Highlight: Sie verdrehen total die Tatsachen. Sie haben erklärt, im staatlichen Forst sei völliger Rückstand gegenüber privaten Forstbetrieben, und Sie haben ausdrücklich gesagt, die Förster wüssten nicht, welche Bäume sie haben. – Das ist gegenüber unseren Mitarbeitern eine Unverschämtheit, was Sie hier gesagt haben. Das ist wirklich eine Unverschämtheit. (Beifall CDU, SPD, Freie Demokraten und vereinzelt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Meine Vorredner haben es alle schon gesagt: Wir haben die Forsteinrichtungen, die müssen Betriebspläne machen und alle zehn Jahre Inventur. Da werden die Altholzbestände nach Qualitätsstufen erfasst. Inzwischen kartieren wir Habitatsbestände GPS-genau. Das ist alles möglich, und das passiert alles. Wenn Sie mal draußen in diesen Forstämtern wären, dann wüssten Sie, mit welchem Enthusiasmus die dabei sind. Das ist doch die Königsdisziplin. Die kennen die Wertholzeichen, die wissen, wo die stehen. Die Försterinnen und Förster wissen, wie die mit Vornamen heißen. Wir vertrauen denen, dass die wissen, was sie in ihrem Revier machen. Sie wollen ein neues Kataster, neue staatliche Bevormundung und Bürokratiemonster. Denken Sie drüber nach, und ziehen Sie Ihren Antrag zurück. – Herzlichen Dank. (Beifall CDU, SPD, Freie Demokraten und Miriam Dahlke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN))

Protokoll ↗