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Johannes Marxen

AfD 24.06.2025 Sitzungen 21/42

Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte den Regierungsparteien helfen, und zwar zu mehr Einkommen aus dem Staatswald. Ich habe festgestellt, dass in den Staatswäldern bzw. Forstämtern kein Kataster geführt wird bzw. selten ein Kataster geführt wird (Lena Arnoldt (CDU): Falsch!) und damit die Forstamtsleiter nicht wissen, welche Bäume genau in ihrem Wald stehen. Das muss man ganz einfach wissen, genau wie jeder Discounter auch wissen muss, was er in seinem Laden hat. Hier muss eine Aufnahme gemacht werden, was heute auch digital erfolgen kann. Als Beispiel die Baumarten: Ich muss wissen, wie viele Fichten, wie viele Eichen, wie viele Buchen überall in welcher Stärke und in welcher Qualität stehen. Hier als Beispiel angeführt: Das fängt beim Brennholz an, dann geht es weiter mit dem Bauholz bis zu exklusiven Hölzern, (Dr. Stefan Naas (Freie Demokraten): Elsbeere!) um diese bestens zu vermarkten. (Beifall AfD) Private Holzbetriebe machen dies schon längst und sind dem Staatsforst meilenweit voraus. Private Holzbetriebe haben das alles schon digitalisiert und wissen genau, was in ihrem Wald steht. Das braucht man auch, wenn Nachfragen aus der Holzindustrie kommen sollten. Wenn etwas bestellt wird, dann muss der Förster oder der Forstbetrieb sofort wissen, wo etwas in seinem Wald steht, ganz automatisch. Das ist einfach Verpflichtung, um einen noch besseren Ertrag aus dem Wald herauszuholen. (Beifall AfD) Stillgelegte Flächen mit zum Beispiel alten Buchen oder alten Eichen, die ein paar Hundert Jahre alt sind, sollten nicht weiter gefördert werden. Man muss diese jetzt, in Zeiten der knappen Kassen im Staatssäckel, ganz einfach nutzen und auch verkaufen. Das ist logisch und selbstverständlich. Altbestände müssen tatsächlich voll genutzt werden, damit nicht alles, wie es in Bannwäldern teilweise ist, einfach umfällt und verrottet. Das geht einfach nicht. (Beifall AfD – Zuruf Lena Arnoldt (CDU)) Der Staat braucht jeden Euro und hat nichts zu verschenken. Das haben wir vorhin vom Ministerpräsidenten auch schon gehört. Wir müssen also wach sein und staatliche Forstbetriebe auf den neuesten Stand bringen. Dabei weiß ich ziemlich genau, dass ich hier auf Ablehnung stoße – vermute ich mal. (Lena Arnoldt (CDU): Ja!) Aber der Wähler wird das ganz genau beurteilen, da bin ich mir ganz sicher. (Beifall AfD – J. Michael Müller (Lahn-Dill) (CDU): Das wollen wir doch hoffen!) Der Mehrertrag dürfte in Hessen geschätzt im sechsstelligen Bereich liegen. Aber im Prinzip dürften das aus Sicht Peanuts sein oder, wie unser Ehrenvorsitzender würde, „ein Vogelschiss“. – Danke. (Beifall AfD – Lena Arnoldt (CDU): Inhaltlich schwach, wie zu erwarten! Beim eigenen Antrag! Zuruf Holger Bellino (CDU))

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