Claudia Ravensburg
RavensSehr geehrter Herr Martin! Ich will Ihren letzten Satz an meinen Anfang stellen: Hessen ist schon gut, und Hessen kann noch besser werden. – Wir sind übrigens hervorraoder gend bei den Vorlaufkursen. Wir sind der Vorreiter mit Theder Sprachförderung in Hessen, da wir gesagt haben: Wir zu wollen den Kindern einen guten Eingang in ihre Schullaufbahn bieten, indem die Sprachkurse vor der Schule beginhaben nen. Wir haben sie als Erstes verpflichtend gemacht. Das die ist ein Erfolgsmodell, das sehr viele andere Bundesländer fertige übernehmen. Frage: ein Das heißt, wir legen sehr viel Wert auf Spracherwerb, und mitbrin- das ist für die Kitas genauso wichtig. Wir müssen Bildung von Anfang an ernst nehmen. Das bedeutet, dass wir auch von den Erzieherinnen und Erziehern gewisse Qualitätsstandards erwarten. Das ist eine gute Sprache, da stimmen können wir überein. Ich habe auch gesagt, wir sind durchaus bereit Aber – das wird auch schon so gehandhabt –, Kräfte, die mit B2-Niveau kommen und die Prüfung noch nicht haben, davon während der Ausbildung so zu qualifizieren, dass sie dann, wenn sie als Fachkraft in die Kita gehen, auch das SprachC1 niveau C1 erfüllen. Das erwarten wir aber, und das darf Überauch nicht abgesenkt werden. niedriübrigens Berufliche Gymnasien haben Sie erwähnt. Ich nehme einwahnmal das Berufliche Gymnasium in Korbach. Dort können erkläSie den Bereich Sozialwesen wählen. Dann haben Sie automatisch die Hochschulzugangsberechtigung und können den Sozialassistenten überspringen. Das ist in Hessen möglich, sodass ich da gar kein Problem sehe. Ich denke, wir angeht, sind auf einem guten Weg. Ravensdie Den Einzelheiten zu Ihren Punkten wollen wir uns gerne auch im Ausschuss weiter widmen, und uns dann gerne auch weiter austauschen. – Vielen Dank. die (Beifall CDU und SPD)
