Matthias Körner
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Ja, Hessen setzt bei der Digitalisierung an den verschiedenen Stellen positive Zeichen. Das Entscheidende scheint mir zu sein, dass wir nicht immer dazu neigen sollten, Rankings und Listen nebeneinanderzulegen, sondern wir sollten uns an konkreten Stellen, orientiert an den Alltagsproblemen der Bürgerinnen und Bürger, auf den Weg machen. Alles, auch die Betrachtungswinkel, sind weitaus parteiübergreifender, als vorhin in den beiden Redebeiträgen deutlich geworden ist. Letzte Woche auf dem Gigabitgipfel gab es einen eindrucksvollen Vortrag Ihres Parteifreundes von der Bundesnetzagentur, Herrn Klaus Müller. Das hier auf den Weg gebrachte Reallabor für KI-Anwendungen ist ein guter, richtiger und wichtiger Schritt. Ich halte das für richtig und bin froh und stolz, dass wir diese Vereinbarung für und mit Hessen treffen konnten. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Ich bin auch froh und stolz, dass durch hessische Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten das, was quasi beim Zustandekommen unserer Koalition in Hessen wurde, nun auch bei der Berliner Koalition vollzogen den ist. Armand Zorn, der das sehr konkret mitverhandelt hat, hat einen guten Beitrag geleistet. Hessen ist vorn, an dieser Stelle. Nein, es ist kein Mittelmaß, sondern macht sich jetzt im Bund auf einen Weg, den Hessen gonnen hat. Das ist gut, und das begrüßen wir. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Das Ziel muss immer sein, dass wir nicht nur – ich es jetzt einmal so – Buzzwords aneinanderreihen und jedes Wort die Silbe „cyber“ setzen, sondern dass es gelingt, einen Rechtsrahmen zu schaffen, auf den sich Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen und Menschen mit neuen Ideen verlassen können. Ich weiß nicht, ob Sie es gesehen haben, aber in letzten Wochen gab es mehrere Beispiele für erfolgreiche Schadenersatzklagen, weil durch die Einführung von sonalmanagement-Tools, von HR-Software, die in Cloud arbeitet, bestimmte deutsche Rechtsnormen worden sind. Das verunsichert die Menschen, weil in einem unsicheren Rechtsrahmen vollzogen worden Auch wenn das Werbetestimonial Ozzy Osbourne sollte man sich nicht immer auf die Aussagen verlassen, sondern in einem Rechtsrahmen arbeiten. Das Reallabor ist eine Chance, Anwendungen und rahmen auszuprobieren und die Auswirkungen und terungen zu testen. Die SPD unterstützt das Projekt drücklich und nachdrücklich. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Die Digitalisierung muss aber auch im Alltag der schen ankommen. Ich glaube, wir überschätzen oder schätzen manchmal, wie alltäglich sie geworden ist. tun manchmal in unseren Reden so, als ginge es eher akademische Probleme – um die geht es manchmal auch aber es ist inzwischen so, dass sich Maler und mit der Digitalisierung in ihren Berufsausbildungen einandersetzen müssen, weil die Kundinnen und verlangen, dass ihnen der Maler oder die Malerin wie ihre neue Wohnung aussehen wird, und sie dann einem CAD- und CAM-System umgehen können müssen. Es gibt keinen einzigen Fertigungsberuf, der ohne Maschinen, also Computerized Numerical Control, kommt. Es gibt keinen einzigen Beruf, der als Folge ohne CAD-Systeme auskommt. Mittlerweile zieht KI die CAD-Systeme ein, die Software rechnet inzwischen schon vorher Sollbruchstellen mittels KI-Algorithmen Das heißt, es ist zum Alltag von gewerblichen geworden, mit der Digitalisierung umzugehen. In der zen Breite der hessischen Bevölkerung ist die Digitalisierung ein Thema. Deswegen ist es umso wichtiger, wir in Reallaboren ausprobieren können, welche kungen das auf unsere Zukunft hat. Wir hatten eben Osbourne, The Prince of Darkness. Ich bin der Prince Redezeiteinhaltung: Ich bin am Ende angelangt. – Ich ke Ihnen für die Aufmerksamkeit. (Beifall SPD und vereinzelt CDU)
