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Frank Lortz

15.05.2025 Sitzungen 21/41

Frau Kollegin Knell, vielen Dank. – Das Wort erhält die Gesundheitsministerin, Frau Staatsministerin Stolz. Diana, bitte. Diana Stolz, Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege: Sehr geehrter Herr Landtagspräsident, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Ja, Frauengesundheit gehört ganz oben auf die Agenda. (Zuruf Sandra Weegels (AfD) – Gegenruf Wiebke Knell (Freie Demokraten)) „Kleinere und vermeidbare gynäkologische Erkrankungen verursachen bei Frauen zwischen 15 und 49 Jahren eine größere Belastung als Malaria, Tuberkulose und HIV zusammen – erhalten aber nur rund 1 % der weltweiten Forschungsinvestitionen.“ Das sind nicht meine Worte, sondern das haben Expertinnen ganz aktuell in dieser Woche im „Tagesspiegel ground“ klargestellt. Es kommt aber Bewegung in dieses Thema, und das terstützen wir sehr. Es wird zu Fragen des Einflusses weiblichen Zyklus auf den Spitzensport geforscht, die UEFA nimmt das Thema Frauengesundheit in Fokus. Die Initiative #wirsind9millionen ist eine gesellschaftliche Bewegung, um die Wechseljahre zu buisieren. Und ja, zum 1. Juni kommt endlich der schutz nach einer Fehlgeburt. (Beifall CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Freie Demokraten) All das sind gute Entwicklungen. Frauen müssen sich auf verlassen können, dass sie in allen Lebensphasen gute und für sie passende medizinische Versorgung ten. Leider besteht hier, trotz vieler Errungenschaften, viel Nachholbedarf. Viele Leiden und Erkrankungen Frauen werden nicht ernst genommen und teils sogar chelt oder abgetan. Die Symptome zum Beispiel von Endometriose oder dem sind keine Lappalien. Deshalb handeln wir in Die Universitäten in Gießen, Frankfurt und Marburg Programme entwickelt, die dafür sorgen, dass zukünftige Ärztinnen und Ärzte ein tieferes Verständnis für die zifischen Gesundheitsbedürfnisse von Frauen haben. bereiten zudem aktuell einen Fachaustausch gemeinsam mit Expertinnen und Experten vor. Aber es geht nicht nur um Forschung und Lehre, es um konkrete Maßnahmen für den Alltag. Hier kann in Anbetracht der Redezeit nur einige wenige Aspekte ausgreifen. Wir haben begonnen, die Informationen unserer Website zu verbessern. Auch werben wir für HPV-Impfung und klären auf – ob in Workshops für kräfte, in Flyern oder in Social Media. Viele wissen dass diese Impfung vor Gebärmutterhalskrebs und Krebsarten schützen kann. Unser Ziel ist, die Impfraten steigern und vermeidbares Leid zu verhindern. Um hohe Teilnahme an der Jugendgesundheitsuntersuchung zu erreichen, die in die wichtige Zeit der HPV-Impfung fällt, soll das Hessische Kindervorsorgezentrum hierzu einladen. Mit der HPV-Impfung bekämpfen wirksam eine der häufigsten Krebsarten bei Frauen. Die Geburt eines Kindes ist ein lebensveränderndes nis. Doch nicht jede Frau erlebt diese Zeit unbeschwert. Viele Frauen fühlen sich schlicht alleine mit der Lebenssituation und allem, was damit einhergeht. Es unsere Aufgabe, gerade solche Lebensereignisse von en nicht nur zu glorifizieren. Deshalb sorgen wir mit serer neuen Niederlassungsförderung dafür, dass es Hebammen gibt, gerade im ländlichen Raum. (Beifall CDU und SPD) In Hessen haben wir zudem mit den Frühen Hilfen ein kes Unterstützungsnetzwerk aufgebaut. Bereits in der nik stehen geschulte Fachkräfte Müttern zur Seite. Sie fen in schwierigen Situationen, vermitteln weiterführende Angebote und begleiten betroffene Familien auf länger. Wir investieren gezielt in die Ausbildung dieser Fachkräfte und werden bis Ende dieses Jahres mehr als 400 Fachkräfte für die gesundheitsorientierte Familienbegleitung ausgebildet haben. Hessen geht auch hier voran. Frauengesundheit steht bei Back- uns ganz oben auf der Agenda. Und ich danke allen, die mit voller Kraft daran arbeiten, dass Frauen in Hessen eine gute und für sie passende Versorgung erhalten. Ich freue unmich auf alle, die noch zu uns stoßen und mit uns bei des diesem wichtigen Thema an einem Strang ziehen. – Vielen sogar Dank. den starke (Beifall CDU, SPD, vereinzelt BÜNDNIS 90/DIE enttaGRÜNEN und Freie Demokraten) MutterVizepräsident Frank Lortz: Vielen Dank, Frau Ministerin. – Damit sind wir am Ende darder Debatte. eine erhalJetzt stimmen wir erst einmal den Antrag der Fraktionen noch der CDU und der SPD ab, Drucks. 21/1743. Hier ist beanvon tragt worden, Punkt 11 gesondert abzustimmen. Ich lasse beläzuerst über Punkt 11 abstimmen. Wer Punkt 11 zustimmt, den bitte ich um das Handzeichen. – CDU, SPD, FDP, Lipö- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Kollege Gaw. Wer Hessen. ist dagegen? – Das ist die AfD. Damit ist der Punkt 11 mehrheitlich beschlossen. haben spe- Jetzt stimmen wir über den Rest ab. Wer für die restlichen Wir Punkte ist, den bitte ich um das Handzeichen. – Das ist einstimmig. Damit haben wir diesen Antrag erledigt. Jetzt kommen wir zum Dringlichen Antrag der AfD. Wir geht haben uns vorhin abgesprochen. Er ist zwischenzeitlich ich verteilt, und es konnte ihn jeder lesen. Die Dringlichkeit herwird bejaht. Sie haben mir das signalisiert, und das ist auf auch im Hause so. Wir können den Antrag abstimmen, die aber der Kollege Geschäftsführer Ingo Schon hat sich noch Facheinmal zu Wort gemeldet, um einige erläuternde Worte zu nicht, sprechen – kein Durcheinander. anderen zu eine

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