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Astrid Wallmann

13.05.2025 Sitzungen 21/39

Vielen Dank. – Herr Staatsminister, Sie haben das Wort. Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen: Verehrte Frau Präsidentin, Frau Abgeordnete Anders! Ich habe Ihnen eben sehr deutlich gesagt, was „Unterrichtsausfall“ tatsächlich bedeutet, wie es auch in anderen Ländern definiert wird: Das ist Unterricht, der tatsächlich nicht stattgefunden hat. Anders verhält es sich, wenn Unterricht vertreten wird, entweder im selben Fach – beispielsweise Deutsch für Deutsch –, oder wenn anstelle der Deutschlehrerin ein Religionslehrer Unterricht – in dem Fall Religionsunterricht – erteilt. Ich finde, dass das im Sinne der Vertretung und im Sinne der Kontinuität von Bildung genau der richtige Weg ist. Wir haben nicht vor, dieses im Detail zu erheben, weil wir die Kolleginnen und Kollegen nicht zusätzlich belasten wollen. Sie können den Kolleginnen und Kollegen gerne zurufen, dass Sie das nicht gut finden. Auch andere Länder – ich habe eben drei genannt – orientieren sich beim Unterrichtsausfall an der Zahl der Unterrichtsstunden, die tatsächlich nicht gegeben wurden. Darum geht es. Alles andere ist kein Unterrichtsausfall, sondern Vertretungsunterricht. Sehr geehrte Frau Kollegin Abgeordnete, ich will Ihnen noch eines sagen. Die Auswertung der genannten Umfrage wurde vor Ostern abgeschlossen. Das ist ein weiteres, vielleicht interessantes Detail. Insofern ist die Frage des Umfangs der Stichproben noch nicht abschließend geklärt. Das wird man vielleicht noch einmal einordnen wollen. Wenn es aber um die Umsetzung geht, wird das keine Frage sein, die für uns die allergrößte Herausforderung darstellt.

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