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Dr. Daniela Sommer

27.03.2025 Sitzungen 21/37

Vielen Dank. – Nächster Redner ist Herr Schenk von der AfD. Gerhard Schenk (Bebra) (AfD): Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Den unter Punkt 1 und 3 des Entschließungsantrags versprochenen Weidetierschutz können CDU und SPD nicht gewährleisten. Das ist eine Mogelpackung, ein Täuschungsmanöver, wie wir es auch aus Berlin kennen. Die ungehinderte Ausbreitung der Wolfspopulation hingenommen. Ein Bestandsmanagement durch Bejagung wird unter Punkt 3 lediglich als Ziel formuliert. Ein bestimmtes Zukunftsprojekt, blockiert von der EU, Bund und auch von NGOs. Werte Damen und Herren, inzwischen wurden mit der Tendenz über die vergangenen zehn Jahre ca. Nutztiere in Deutschland gerissen oder schwer geschädigt und verletzt. Mit viel Steuergeld werden unter Punkt 4 präventive nahmen wie Schutzzäune und anderes angekündigt. ist letztlich nutzloser Aktionismus; denn diese Maßnahmen wurden bisher alle überwunden. (Beifall AfD) Anders als unter Punkt 5 behauptet, zeigt die Praxis, man Nutztiere mit diesen Mitteln nicht dauerhaft Wolfsangriffe verteidigen kann. Selbst dann, wenn ein cher Zaun vorübergehend Schutz bieten sollte, ist damit ungeheurer Arbeitsaufwand und auch Zeitaufwand den. Wer soll das leisten? Den Kostenaufwand wollen dabei außer Acht lassen. Werte Damen und Herren, der EU-Staat Schweden wie effektives Wolfsmanagement mit einer festen grenze von wenigen Hundert Wölfen in einem begrenzten Gebiet umgesetzt werden kann. Warum das nicht auch uns geht, fragt man sich. Die osteuropäischen EU-Staaten behalten ihr eigenes Wolfsmanagement; die beteiligen gar nicht daran. Das eigentliche Anliegen dieses Entschließungsantrags wird in den Punkten 6 und 7 deutlich: Man verspricht Bürokratieabbau und Erleichterungen beim Schadensnachweis. Der verpflichtende Wolfsnachweis durch eine tische Untersuchung kann entfallen. Dafür müssen Schutzmaßnahmen permanent überwacht und dokumentiert werden. Einen Schadensausgleich gibt es nur für landwirtschaftliche Nutztierhaltung als Billigkeitsleistung. Haustierbesitzer und Pferdehalter gehen leer aus. Weitere Schäden, zum Beispiel aus Verlammung Verkalbung, sowie die emotionale Belastung und der chische Dauerstress in Wolfsgebieten bleiben unberücksichtigt. Den herzzerreißenden Brief, in dem die sche Belastung, das Leiden und die Verzweiflung Pferdebesitzerin zum Ausdruck kommen, habe ich schon einmal vorgetragen. Sie werden sich sicherlich daran erinnern. Inzwischen ist der Aufenthalt im ländlichen Raum dort, Wölfe ansässig sind, zu einer Mutprobe geworden. (Beifall AfD) Das unbekümmerte Spielen von Kindern außerhalb Ortes ist vorbei. Lebensqualität und Sorglosigkeit abgenommen. Warum geschieht das Vernünftige, das heliegende, nämlich die Entnahme von Wölfen, nicht? Über diesen Elefanten im Raum muss gesprochen werden. (Beifall AfD) Es geht hier um den Einfluss von NGOs, wie dem BU, dem BUND und auch internationalen Organisationen, und um deren faktisch zum Staat gewordenen Regeln Strukturen. Diese behindern speziell das Wolfsmanagement und allgemein Maßnahmen im Umweltbereich. wird erleben seit Jahren die Unterwanderung von Staat und Verwaltung mithilfe von Steuersubventionen und Verbandsklaun- gerecht. vom Verehrte Damen und Herren, diese Near-Government-Organisationen – so will ich sie einmal bezeichnen – mischen steigen- beim pseudowissenschaftlichen Wolfsmonitoring kräftig 30.000 mit, ohne auch nur den Basisstandard von wissenschaftlicher Transparenz bieten zu können. Wie viel Hund darf einem NGO-Wolf beigemischt sein? Das entscheiden letztlich die NGOs selbst. Auf diesem Wege wird die genetiMaßsche Integrität des Eurasischen Wolfes dem Machtanspruch Das der NGOs geopfert. Der Wolf wird – obwohl dies de jure der Schutzzweck ist – genetisch ausgerottet. Das neuerdings bei Hessen-Forst angesiedelte Beprobungsverfahren ist ein Dauerärgernis. Es ist dysfunktional. Die Spurensicherung wird von betroffenen Tierhaltern meist dass als mangelhaft bewertet. Das Vertrauen ist gestört. Wolfsgegen nachweise werden kaum geliefert. Misstrauen wird dem solSenckenberg Forschungsinstitut entgegengebracht. Es gilt ein als befangen. So ist es unmöglich, die Anzahl der Wölfe in verbunHessen oder in ganz Deutschland festzustellen. wir (Beifall AfD) zeigt, OberVizepräsidentin Dr. Daniela Sommer: bei Herr Schenk, Ihre Redezeit läuft ab. sich Gerhard Schenk (Bebra) (AfD): Ich komme zum Ende. – Wie will man ohne genaue Zahlen ein Bestandsmanagement durchführen oder gar eine Obergrenze durchsetzen? genedie

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