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Patrick Appel

CDU 27.03.2025 Sitzungen 21/37

Sehr geehrter Herr Präsident, meine Damen und Herr Dr. Büger, der Unterschied zwischen uns ist: machen etwas und reden nicht nur hier vorne. Das ist große Unterschied zwischen uns. (Beifall CDU und SPD – Lachen AfD) Dass man von Ihnen noch einmal hören darf, dass dia eine glaubwürdige Quelle ist, bringt das Problem den Punkt, finde ich. Damit sind wir quasi mit dem durch. (Zuruf AfD: Das stimmt allerdings!) Wir sprechen heute in der Aktuellen Stunde über ein lich bedeutendes Thema für unser Land Hessen, über den Kulturcampus Frankfurt. Mit der Entscheidung, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst dem ehemaligen Universitätsgelände in Bockenheim siedeln, wird eine lang gehegte Idee Wirklichkeit. Vorhaben stellt einen wichtigen Schritt für die künstlerische und wissenschaftliche Ausbildung in unserem dar und schafft zugleich einen Ort für Treffen, für Kreativität sowie für gesellschaftliche Teilhabe. In diesem menhang möchte ich noch einmal unserem Staatsminister Timon Gremmels und auch unserem Ministerpräsidenten Boris Rhein danken – da sitzt er in unseren Reihen –, das Projekt voranbringen. (Beifall CDU und SPD) Es ist zur Chefsache gemacht worden, meine Damen Herren. Mit dem Kulturcampus wird ein lebendiger Ort entstehen: Er inspiriert, er verbindet Wissenschaft, Kunst und das ben in der Stadt. Diese Verbindung zum Stadtviertel die geplanten Räume für Kunst und kulturellen Austausch machen diesen Campus zu einem Raum, der einzigartig und vielseitig nutzbar sein wird. Hier wird künstlerische Klasse nicht versteckt, sondern mitten in die Gesellschaft integriert, meine Damen und Herren. sagen Gleichzeitig werden hochschulbezogene Wohnungen, in hören denen junge Menschen studieren und leben können, errichUnver- tet, und das in einer Stadt, in der enormer Druck auf dem Wohnungsmarkt und in der Bevölkerung besteht. Das ist ein entscheidender Faktor. Kollege Bijan Kaffenberger hat es angesprochen: Wir wer90/DIE den über 170 Millionen Euro in den Standort stecken. Das ist ein klares Zeichen für die Bedeutung der künstlerischen Ausbildung und ein klares Bekenntnis zur Weiterentwicklung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. haben, Diese Investition ist eine Investition in die Zukunft, in etwas eine moderne und weltoffene Bildungslandschaft, in die – kulturelle Vielfalt unseres Landes und in die Stärkung Frankfurts als bedeutender Hochschul- und Kulturstandort. 90/DIE (Beifall CDU und SPD) recht Der neue Standort wird es der Hochschule ermöglichen, ihr Angebot auszubauen und moderne, funktionale Räume für Studierende, für Lehrende, für Künstlerinnen und Künstler bereitzustellen. Darüber hinaus wird der Kulturcampus auch für die Stadtgesellschaft ein Ort der Teilhabe sein, an Abgedem Konzerte, Aufführungen und kulturelle Veranstaltungen stattfinden können. Jetzt noch ein paar Worte zu der Kritik, dass wir mehrere Standorte haben werden: Ja, auch die GRÜNEN haben sich dazu geäußert und von einem „Kompromiss“ auf Kosten Herren! der Hochschule gesprochen. Doch dieser Vorwurf verkennt Wir die Realität. Die Hochschule für Musik und Darstellende der Kunst erhält mit dem Kulturcampus nicht nur moderne und dringend benötigte Räumlichkeiten, sondern auch die Möglichkeit, ihr Lehr- und Forschungsangebot auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln. Wikipeauf Die Kritik an der Aufteilung der Hochschule auf drei Thema Standorte greift einfach zu kurz. Das geht auch an Sie, Herr Dr. Büger. Die Kritik passt nicht; denn vielmehr ermöglicht diese Lösung eine behutsame städtebauliche Integration und schafft neue Perspektiven für eine flexible und zukunftsorientierte Nutzung der Gebäude. Auch durch wirkdie Nähe zur historischen Dondorf-Druckerei wird nicht nämlich nur eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft geschlagen, sondern auch hier werden wir einen Ort auf für kreatives Wirken und interdisziplinäre Zusammenarbeit anzuschaffen. Dieses Eines finde ich immer wieder spannend. Wenn man die Land Kritik so durchliest: Der baupolitische Sprecher der GRÜNEN im Frankfurter Römer spricht von einer „vertretbaZusamren Lösung“ und fordert einzig und allein eine zügige Umsetzung des Projekts. Gestern haben wir den Haushalt beschlossen, noch in diesem Jahr beginnt die Planung des die Projekts; das nenne ich zügig, auch mit Blick auf die Vorgeschichte. Die GRÜNEN im Römer sind zufrieden. (Yanki Pürsün (Freie Demokraten): Sind die GRÜNEN jetzt der Maßstab für die CDU?) und Die GRÜNEN hier werden gleich wieder Kritik dazu äußern. Das kennt man ja. Aber dieses Mal ist das ein Suchen der Nadel im Heuhaufen, meine Damen und Herren. Lesowie (Beifall CDU und SPD) In der Wand hinter der Regierungsbank sehen Sie das bekannte Kunstwerk „Himmel über Hessen“. Diese Wand enthält acht schmale Fensteröffnungen. In sieben davon sind auf Glas gemalte Himmelsbilder zu sehen. „Immer wieder leuchtet Licht hinter diesen Himmelsbildern auf. Dann treten dahinter angebrachte Porträtbilder in den Vordergrund. Bei den Porträts handelt es sich um eine Auswahl von bedeutenden Persönlichkeiten aus der hessischen Kultur- und Geistesgeschichte.“ So beschreibt – um das zu zitieren – es unsere Homepage. Ich freue mich schon heute darauf, wenn die nächste Clara Schumann, wenn der nächste Max Beckmann von unserem Kulturcampus aus Frankfurt kommen und vielleicht ebenfalls das Kunstwerk hinter der Regierungsbank bereichern wird. – Herzlichen Dank. (Beifall CDU und SPD)

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