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Bijan Kaffenberger

SPD 27.03.2025 Sitzungen 21/37

Schönen guten Morgen, sehr geehrter Herr Präsident, Anwesende! Was lange währt, ist endlich entschieden, es ist auch gut. Ich erinnere mich noch gut an den meines Studiums am Campus Bockenheim im Jahr und ich erinnere mich noch besser daran, als zehn ter später – ich war kurz vor dem Ende des Studiums der AfE-Turm am Campus Bockenheim gesprengt Ich war mit vielen Kommilitoninnen und Kommilitonen vor Ort, und die Stimmung war für viele Menschen in Frankfurt an dem Tag sehr besonders. Schon zu dieser Zeit gab es die Diskussionen um den Kulturcampus und die Entwicklung des Areals. Es erfüllt mich daher ein bisschen mit Stolz, heute hier zu stehen und zu sagen: Der gordische Knoten wurde durchschlagen. Es ist entschieden worden, es geht los mit dem Kulturcampus. ein Antrag (Beifall SPD und CDU) VerMit der Vorstellung der Pläne für den Neubau der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst als zentraler Bestandteil des künftigen Kulturcampus ist der Startschuss gefallen. Das ist ein großer Schritt für die Stadt Frankfurt, aber auch für die Wissenschaft und die Kultur in PleHessen insgesamt. Denn nach jahrzehntelanger Diskussion ist es jetzt endlich gelungen, und wir werden ein Konzept in für den Kulturcampus mit der HfMDK als Herzstück umim setzen. Ich kann sagen, dieses Herz schlägt mit mehreren Abend Kammern und trägt so den Bedürfnissen aller Beteiligten gleichermaßen Rechnung. Be- (Beifall SPD und CDU) viele HesEs wird Raum für die künstlerische und die wissenschaftliche Ausbildung, Begegnungsräume und vor allem auch dringend benötigten bezahlbaren studentischen Wohnraum geben. Ich glaube, das alles bietet in Summe enorme Entwicklungspotenziale, auch immer noch für Bockenheim Winter- und die Stadt Frankfurt insgesamt. Es trägt auch vor allem dem Standort Bockenheim und der Geschichte des Stadtteils Rechnung. 100 Jahre diente der Campus Bockenheim als zentraler Bestandteil der Uni, ein wesentliches Element dieses Stadtteils, und hat die Kultur da maßgeblich geLiprägt. Nina Durch diesen Standort ist es auch so: Am Kulturcampus wird es künftig schon eine hervorragende ÖPNV-Anbindung geben. Ein anderer Standort beispielsweise hätte langwierige und teure Planungs- und Bauprozesse und – Es Bauphasen mit sich gebracht, wenn man so etwas erst hätte erschließen müssen. Insofern ist das eine gute Lösung. (Beifall SPD und CDU) W zu Mein Dank gilt ganz besonders unserem Wissenschaftsund Kulturminister Timon Gremmels, aber auch dem Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef und der Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig. Sie haben dieses Projekt gemeinsam in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit endlich auf den Weg gebracht und den gordischen Knoten durchschlagen. NeuKunst Dass jetzt der Ministerpräsident das Projekt auch noch so tatkräftig unterstützt, unterstreicht deutlich die Bedeutung dieses Kulturcampus für ganz Hessen. bitte. (Beifall SPD und CDU) Ich kann mich nur wiederholen – denn es werden immer mal wieder Zweifel gesät, und dazu muss man etwas sagen –: Diese Hessen-Koalition und diese Landesregierung liebe werden die Mittel für den Bau bereitstellen, wenn sie geund braucht werden. Das steht im LoI, das ist mit dem Minister Beginn der Finanzen, mit dem Minister für Wissenschaft, mit dem 2009; Ministerpräsidenten vereinbart, und zwar ohne Wenn und SemesAber. – wurde. (Dr. Stefan Naas (Freie Demokraten): Mehr Abkürzungen!) Ich stimme dem Präsidenten der HfMDK, Elmar Fulda, auch zu, wenn er sagt: „Die Bekräftigung der Landesregierung, den dringend erforderlichen Neubau der HfMDK jetzt prioritär zu realisieren, ist ein starkes Signal in finanziell schwierigen Zeiten.“ Genau das ist es. (Beifall SPD und CDU) Wir müssen jetzt alle gemeinsam dafür sorgen, dass alle weiteren Planungs- und Bauprozesse in höchstem Tempo und vor allem in einem zügigen Zeitrahmen erfolgen. Denn der alte Standort war und ist in keinem guten Zustand. Ich glaube, alle stimmen mir zu, wenn ich sage, am Bau ist Zeit Geld. Es freut mich auch, hier erneut – wie beim Haushalt – stehen zu können und zu sagen, bei uns kommt die Kultur nicht zu kurz. Das Frankfurt LAB erhält auf dem Kulturcampus auch einen deutlich zentraleren Standort. Es ist nicht nur ein Raum für Festivals und internationale Gastspiele, sondern gerade im Rahmen von Kooperations- und Forschungsprojekten stellt es eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft dar. Ganz in der Nähe am Campus ist auch das Bockenheimer Depot beheimatet, eine andere tolle Spielstätte, bei der ich selbst schon auf der Bühne stehen durfte. Ich glaube, genau da passt das Frankfurt LAB hin, an diesen Ort, als perfekt passender Teil des kulturellen Herzens der Stadt Frankfurt. (Beifall SPD und CDU) Wenn ich ganz zum Schluss noch einen einzigen Wunsch äußern dürfte, dann wäre es folgender: Sollte irgendwann in einer fernen Zukunft einmal ein Gebäude auf dem Kulturcampus gesprengt werden, sollen da viele Menschen stehen, sich das anschauen und sagen: Hier hatten wir echt immer eine geile Zeit. – Vielen Dank. (Beifall SPD und CDU)

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