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Dr. Daniela Sommer

05.02.2025 Sitzungen 21/30

Vielen Dank, Herr Abgeordneter Schon. – Wir hatten sprochen, die zweite Lesung ohne Aussprache durchzuführen. Damit überweisen wir nun den Gesetzentwurf noch mal an den Innenausschuss zur Vorbereitung der Lesung. Herzlichen Dank. Wir kommen zu Tagesordnungspunkt 8: Antrag Fraktion der Freien Demokraten Lehm als Baustoff ermöglichen: Hessische Bauordnung für nachhaltiges Bauen öffnen – Drucks. 21/1415 – Wir können gleich mit der Debatte starten, Herr Naas. vereinbarte Redezeit beträgt fünf Minuten. Herr Naas, haben das Wort. Dr. Stefan Naas (Freie Demokraten): Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Es die achte Initiative der Freien Demokraten zum Wohnungsbau in Hessen. Wie heute Morgen angekündigt, geht diesmal um den Lehmbau. Ein Drittel der Menschen lebt in Gebäuden aus Lehm. ist ein traditioneller Baustoff, den wir seit 9.000 Jahren ben. Es ist auch der traditionelle Baustoff in Hessen; auf all den schönen Broschüren der Hessen Agentur meist Fachwerkhäuser zu finden. Fachwerkhäuser sind ditionell aus Lehm gebaut. Ich darf Ihnen verraten, ich habe 1997 das Fachwerkhaus meiner Oma renoviert. Da haben einige Lehmgefache fehlt. Ich musste mich damals auf die Suche nach bausteinen machen. Das war damals ein ganz unüblicher Baustoff, es war sozusagen nicht die Zeit dafür. Ich dann im alternativen Baustoffhandel fündig geworden ich will nicht sagen, dass ich mich auch als Alternativer verkleiden musste, aber das hatte damals so ein was Unübliches. (Martina Feldmayer (BÜNDNIS 90/DIE NEN): Das hätte ich gerne gesehen!) Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Man muss sagen, zum Glück, weil Lehm in der Tat ein sehr Baustoff ist. Er sorgt für eine gute Dämmung, er für gutes Raumklima. Deswegen wollen wir Modellprojekte und die Forschung unterstützen. Wir wollen den stoff Lehm in Hessen weiter voranbringen. Wir vor allen Dingen die Bürokratie rund um den Lehm vielleicht auch die Diskriminierung des Lehms beseitigen. Dazu gehört, dass man aus Lehm auch Mehrfamilienhäuser bauen kann. Man kann aus Lehm auch Gebäude mehr als zwei Vollgeschossen bauen. Es gibt ein berühmtes Lehmstampfhaus, ich glaube, es steht in Weilburg. gen haben wir auch in Hessen eine großartige Tradition. Im Moment ist das Bauen mit Lehm allerdings tisch und auch etwas teurer, weil es viele Regelungen den Lehm noch nicht gibt oder diese Regelungen neu aufgebrochen werden müssen, damit Lehm auch Einsatz kommen kann. Was meine ich damit? Damit ich die Verwendung von Lehm direkt aus der Baugrube. Das ist ein Thema, das auch im Thüringer Landtag diskutiert wurde. Damit meine ich natürlich auch, dass es eine beZustimmung für größere Gebäude geben muss, die auch aus Lehm errichtet werden können. Deswegen sagen wir, man kann durch die Verwendung von einLehm, insbesondere Lehm vor Ort, Kosten beim Bau spadritten ren. Die Thüringer haben das auch mit 5.000 Euro für ein Einfamilienhaus einmal hochgerechnet. Deswegen sagen wir, Lehm ist auch ein sehr soziales Material, meine Kolleginnen und Kollegen von SPD, vielleicht das sozialste Material überhaupt; (Zuruf Tobias Eckert (SPD)) denn Lehm gibt es in großen Mengen, Lehm ist günstig, und Lehm ist recycelbar. Sie können Lehm auch im Garten wiederverwenden – Rüben würde ich da nicht ziehen, die vertragen sich nicht so richtig mit Lehm. Lehm ist einfach Die ein guter und vor allem ein hessischer Baustoff. Deswegen Sie sollten wir ihn fördern, und deswegen gibt es eine Initiative der Freien Demokraten dazu, und die empfehle ich Ihnen zur Zustimmung. – Vielen Dank. (Beifall Freie Demokraten) ist

Protokoll ↗