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Dr. Daniela Sommer

12.12.2024 Sitzungen 21/29

Der nächste Redner ist Herr Abgeordneter Promny von der FDP-Fraktion. Bitte schön. Moritz Promny (Freie Demokraten): Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren! Mit Blick auf den Antrag der Fraktion der GRÜNEN kann ich sagen, dass wir die Feststellung in Punkt 1 des Antrags teilen. Wir teilen auch die Besorgnis, die in dem Antrag in Punkt 2 zum Ausdruck kommt. Ein Drittel unserer Jugendlichen fühlt sich einsam. Das sind doppelt so viele wie in der Zeit vor der Pandemie. Die DAK-Gesundheit berichtet von 35 % mehr Diagnosen pression bei den Jugendlichen seit der Corona-Pandemie. 30 % zeigen psychische Auffälligkeiten. Die Wartezeit einen Therapieplatz beträgt durchschnittlich sechs Das sind auch drei Jahre nach dem Programm stark“ keine guten Ergebnisse. Liebe Frau Kollegin Bächle-Scholz, ich will an dieser le schon noch einmal die Frage stellen: Warum liegen Ergebnisse der hessischen Schüler trotz dieses Programms unter dem Bundesdurchschnitt? Da haben wir andere len als die vorliegen, die Sie eben genannt haben. ist die Zahl der psychosozialen Probleme trotz der tierten Millionen weiter angestiegen? Mit der einfachen Fortführung eines „Löwenstark“-Programms werden diesen Herausforderungen nicht gerecht. Ich glaube, das klar. (Beifall Freie Demokraten) Aber wir sind kurz vor Weihnachten, ich will hier noch sozusagen ein Licht in die Zukunft halten: Was brauchen, sind natürlich konkrete und wirksame schwellige Hilfsangebote. Lassen Sie mich dazu haft zwei Punkte nennen. Erstens. Wir müssen im digitalen Zeitalter ankommen; denn die Generation Z lebt ja digital. Also müssen gebote auch dort verfügbar sein. Wir schlagen eine nation aus digitalen Unterstützungsangeboten und Health First Aid an unseren Schulen vor. Andere sche Länder wie beispielsweise Dänemark oder auch Niederlande machen es uns vor, wie eine erfolgreiche gitalisierung der psychosozialen Unterstützung aussehen kann. Die Erfolgsquoten in diesen beiden Ländern chen für diese Programme; denn sie liegen weit über 60 Zweitens. Ich denke, es ist auch wichtig, die Kooperation mit den Sportvereinen und den Jugendeinrichtungen zu stärken; denn aktuelle Studien belegen sehr Regelmäßige Bewegung und soziale Einbindung Angstsymptome um bis zu 48 % reduzieren. Genau Trend sollten wir unterstützen. Ich denke, wenn wir diese Richtung fortschreiten, ist das der richtige Weg. Wir teilen die Sorgen, die die GRÜNEN in ihrem zum Ausdruck gebracht haben; aber ein weiteres Jahr wenstark“-Programm in der jetzt vorliegenden Form die strukturellen Probleme nicht lösen. – Vielen Dank. (Beifall Freie Demokraten)

Protokoll ↗