Angela Dorn
und „Die sind viel weiter, als Sie überhaupt denken können“: unserem Herr Abgeordneter Müller, auch für diesen Satz gilt, was ich vorhin gesagt habe. (J. Michael Müller (Lahn-Dill) (CDU): Ist gut!) – Sie haben es verstanden. MülJ. Michael Müller (Lahn-Dill) (CDU): Herr Kollege Rock, Sie wissen, ich schätze Sie, und umgekehrt gilt das auch. Es ist also alles gut. (Allgemeine Heiterkeit) ganz vor Liebe Kolleginnen und Kollegen, von daher müssen wir Tandarauf achten, dass wir die Dinge hinbekommen. Da sind heute wir uns doch sehr nah. Wir wollen die Energieversorgung, Stelle insbesondere die Prozessenergieversorgung, unserer hessischen Unternehmerinnen und Unternehmer sicherstellen. Aber, Lieber Herr Lichert, davon auszugehen, dass die Unternehvon mer das alles nicht wollen: Auch da weiß ich nicht, mit Sie wem Sie sprechen. Die Unternehmerinnen und Unternehdes mer jedenfalls, die ich kenne – wahrscheinlich sind das lange nicht so viele wie Sie –, haben sich sehr wohl auf Jahren die veränderte Energiesituation eingestellt. Mit der Prozessenergie sind die auch sauber. Sie wollen nur die Sicherheit, dass das irgendwann passiert. Ich glaube – der Minisdrei ter wird gleich etwas dazu sagen –, wir sind in Hessen auf verdem richtigen, auf einem guten Weg. Nächster Punkt. Herr Lichert, die Transformation als staatlichen, links-grünen und monopolistisch vorgegebenen noch Weg zu diskreditieren ist einfach falsch. (Dr. Frank Grobe (AfD): Nein, nein!) Wir befinden uns in einer Energieneuformierung – übrigens auf der ganzen Welt. In der ganzen Welt wird darüber diskutiert, auch in den USA, von denen Sie laufend sprezuhö- chen werden, wenn Donald Trump jetzt die Regierungsgeschäfte übernimmt. Auch der setzt auf Wasserstoff; geplant. (Robert Lambrou (AfD): Dem Wasserstoff gehört es die Welt!) Hessen denn das ist eine interessante Alternative für Prozessenerhergie in der Industrie, auch mit einer weit in die Zukunft hat gerichteten Perspektive. perfekte Rhein- (Vereinzelter Beifall CDU) und Mit- Liebe Kolleginnen und Kollegen, niemand, der an einer werden einzigen Energieform festhält, wird die Zukunft bewältigen können. Der letzte Punkt ist Ihre Kostenkalkulation. Herr Lichert, Sie sagen mir immer, das ist Dampfplauderei. Ihre Kostenkalkulation: Sie schreiben auf, was es kostet. Jedes moderne Kraftwerk, ob Gas, ob Kohle, ob Kernenergie, verschlingt Milliarden Euro. Ich glaube, das muss man in der Gesamtheit bewerten, und man darf nicht nur sagen: Die Versorgung kostet da so viel, und das andere ist an dieser Stelle viel günstiger. – Das ist eben nicht viel günstiger, sondern es erfordert auch einen erheblichen Aufwand. Dazu will ich mich heute gar nicht weiter einlassen; dafür ist mir auch, ehrlich gesagt, die Zeit zu schade. An die Kolleginnen und Kollegen der FDP: Ja, wir wollen das genau so, wie Sie es beschreiben. Auf dem Weg sind wir, und auf dem Weg ist die Hessische Landesregierung. Das passt also. Machen Sie mit, und freuen Sie sich darüber, dass wir so weit sind. Zur AfD kann ich nur sagen: Immer am Gestrigen festzuhalten heißt, das Morgige nicht zu erleben. – Vielen Dank. (Beifall CDU – Robert Lambrou (AfD): 20 % der Wählerinnen und Wähler!)
