Nina Heidt-Sommer
Herr Präsident, meine verehrten Damen und Herren! spreche ich heute ein drittes Mal zu diesem Gesetzentwurf; denn es ist ein guter Gesetzentwurf. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Er zeigt deutlich: Die Koalition aus CDU und SPD die Probleme an unseren Schulen nach und nach an. großes Problem ist, dass zu wenige qualifizierte Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Keine Angst, ich werde jetzt alles, was ich in der ersten und zweiten Lesung habe, wiederholen, sondern mich auf das Wesentliche bewenn schränken. Wir ermöglichen in unserem Gesetz, dass bald Lehrkräfte hätten, mit einem akademisch studierten Fach den Weg in unsere als Klassenzimmer finden. Wir als SPD stellen diese Forderung schon lange. Unsere Koalition setzt diese Forderung gewornun bundesweit als eines der ersten Bundesländer um. Das zeigt, beim Quereinstieg gilt: Hessen vorn. Damit Lehr- (Beifall SPD und CDU) und wenn Meine Damen und Herren, wenn Sie richtig in die Unterlagen der Anhörung schauen – sinnentnehmendes Lesen hilft hier –, dann sehen Sie, dass es eine prinzipielle Zustimmung zu unserem Gesetz gibt. Kein einziger Verband hat sich grundsätzlich gegen die Maßnahmen ausgesprochen, Lehrkräften mit einem Fach den Quereinstieg zu ermöglichen. Im Gegenteil, unser Vorgehen wurde begrüßt. Wer das jetzt ernsthaft zu kritisieren versucht, der sucht verzweifelt das Haar in der Suppe. Das ändert auch nichts Mit daran, dass dieser Gesetzentwurf ein guter Gesetzentwurf Zeit ist und dass das eben auch alle Gruppen, die sich dazu geäußert haben, genauso sehen. Das positive Echo zeigt sich aber auch in der Presse: „Hessen erleichtert Job-Einstieg“, titelt die „Frankfurter Rundschau“. „Hessen will Hürden für Quereinstieg in Lehrerberuf senken“, so die „Süddeutsche“. Genau das wird dieser mehr Gesetzentwurf auch bewirken. Es geht darum, Hürden abAussazubauen und Einstiege zu erleichtern, um mehr junge Mendass schen langfristig für den Beruf der Lehrkraft zu gewinnen, und – auch das erreichen wir mit diesem Gesetz – die für hohen Standards, die wir zu Recht an unsere Lehrkräfte anlegen, zu erhalten, indem wir die akademisch qualifizierten Personen pädagogisch und didaktisch ausbilden. deutlich WunMeine Damen und Herren, die Koalition aus CDU und SPD geht die Baustellen, die es in unserem BildungssysStellen tem gibt, an – durch geeignete Maßnahmen und Schritt für Schritt. Das sehen Sie heute, und das werden Sie auch im dieweiteren Verlauf der Legislaturperiode beobachten können. des Wir werden nachhaltige Fortschritte für unsere Schülerinzu nen und Schüler, für Eltern und für Lehrkräfte erreichen. wäre unseren (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Wir freuen uns darüber, wenn wir auf diesem Weg konMoritz struktiv begleitet werden. Wir hätten uns auch über einen Änderungsantrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gefreut, die – diese Bemerkung werden Sie mir erlauben – in den letzten zehn Jahren Regierungsverantwortung mitgetragen hat und so auch die Möglichkeit gehabt hätte, Ideen einzubringen. Uns als Koalition ist der Bildungsbereich wichtig, deshalb steht Bildung in unserem Koalitionsvertrag an erster Stelle. Wir wollen gleiche Chancen und beste Bildung für alle Kinder und Jugendlichen in Hessen. Die entscheidende Gerne Stellschraube für Chancengleichheit sind ausreichend viele und gut qualifizierte Lehrkräfte. Dieses Ziel – Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler – ist unser Antrieb, um mit geeigneten Maßnahmen die Bedingungen in unseren Schulen zu verbessern. Das heute abzustimmengeht de Gesetz ist ein Beitrag dazu. Deshalb stimmen Sie dem Ein Gesetz gerne zu, und nutzen Sie diese Chance. – Danke schön. nicht gesagt (Beifall SPD und CDU)
