Kerstin Geis
– nein, im Moment nicht –, zum Beispiel, dass die gung auf die Frage „Straße oder Schiene?“ in dieser on künstlich ist – denn hier findet der ÖPNV eben als Busverkehr auf der Straße statt –, oder wenn es geht, Anregungen, die von den Kommunen oder den gerinnen und Bürgern selbst kommen, ernst zu und weiterzuentwickeln, etwa bei Mitfahrzentralen, gerbussen oder auch bei nachhaltiger Stadtentwicklung. Auch hier ist unser Ansatz, zuzuhören, die Expertise Ort zu nutzen und bei Förderprogrammen vor allem Akzeptanz und Anreize zu setzen. Das betrifft auch und nicht zuletzt unsere Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel für uns alle produziert dies ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum schö- ist. Der Hinweis auf die Bedeutung regionaler WertschöpKon- fungsketten ist völlig richtig; aber gerade dann müssen wir auch die konkrete Situation der Landwirtinnen und Landwirte im Auge behalten, und die ist nicht gerade rosig. Wir erleben sinkende Erzeugerpreise, aktuell auch starke Auswirkungen durch die Schweinepest und die Klage über eine überbordende Bürokratie. Vor diesem Hintergrund sind unsere Bemühungen um Entbürokratisierung im Bereich und Deshalb Landwirtschaft und eine Förderpolitik, die auf Akzeptanz und Anreize setzt, ein Mittel zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten. mit daMeine Damen und Herren, Ökologie und Ökonomie wersozial den nicht dadurch in Einklang gebracht, dass jedes grüzune Förderprogramm der Vergangenheit unverändert fortgeführt wird. Wir setzen bewusst andere Schwerpunkte, orientieren uns dabei an praktischen Erfahrungen, füllen Lücken und haben einen anderen Zugang zu Akteuren der SozialWirtschafts- und Umweltpolitik. Wir sagen ganz klar, dass er wir in diesem Transformationsprozess auf die Mitwirkung auf der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, des ländlichen Raumes und der Landwirtschaft unbedingt angewiesen sind. Es ist kein ideologischer Rückschritt, diesen Austausch zu suchen und Anregungen aufzunehmen. Es war vielmehr ein grünes Versäumnis, diesen Austausch zunehAusmend zu vernachlässigen. (Beifall SPD – Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜder NEN) mit Eine tragfähige Balance zwischen Ökonomie und Ökologie GRÜkann nur gelingen, wenn sie in der Bevölkerung auf Akspezifi- zeptanz stößt und alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen einbezogen werden. Genau das sind die Leitlinien dieder ser Landesregierung und der Hessen-Koalition. – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. den (Beifall SPD und CDU) Jetzt
