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Dr. Josefine Koebe

SPD 11.12.2024 Sitzungen 21/28

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! Nachdem ich das ertragen habe, möchte ich eine Frage stellen: Was haben die Menschen von dieser heute geführten Debatte? Was folgt aus dem, was Sie heute hier gesagt haben? Ich habe gerade gehört, die Vorfälle in Bergamo seien ein Fake. Ich möchte Ihnen eine kurze Anekdote mitgeben. Wir machen uns schon länger für die Idee stark, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern Raum für diesen Dialog geben. Wir haben schon lange – auch als Koalition – gesagt, dass wir diesen Raum für den Dialog brauchen und dass wir das für die Aufarbeitung brauchen. Das muss aber in einer konstruktiven Art und Weise geschehen. Wir haben das auch im Netz gemacht. Ich kann Ihnen sagen, dass viele auf dieses Posting geantwortet haben. Ein Einzelner hat dies ganz besonders gemacht. Ich habe diese Person, die nicht aufgehört hat, mit sehr vielen ähnlichen Redewendungen, die ich gerade von rechts gehört habe, zu sprechen, in mein Wahlkreisbüro eingeladen. Denn ich glaube an den Dialog. Ich glaube daran, dass man mit den einzelnen Menschen im Gespräch bleiben muss, die tatsächlich während der Pandemie einen ganz großen Schaden erlebt haben. Sie geben den Menschen genau nicht den Dialog, den wir heute hier fordern. (Zuruf AfD: Wir fordern Aufklärung!) Die Aufklärung, die Sie wollen, beinhaltet aber keinen Dialog mit den leidtragenden Bürgerinnen und Bürgern, die es während der Pandemie auch gab. (Zurufe) – Ich möchte, dass Sie mir zuhören, wie ich Ihnen zuhören musste. – Ich will, dass Sie und die Menschen draußen heute etwas mitnehmen. Alle demokratischen Parteien haben das genauso wiederholt. Uns geht es darum, zurückzuschauen. Wir wollen gemeinsam mit den Menschen und den Bürgerinnen und Bürgern gute Lösungen entwickeln, wie wir auf zukünftige Pandemien reagieren. Meine Mutter ist Tierärztin. Da warten noch einige Pandemien auf uns. Das sagt sie mir immer wieder. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns bereit machen. Das ist nämlich unser Job. Unser Job ist es, für die Menschen draußen da zu sein. Ich glaube, die Botschaft, die heute von den demokratischen Fraktionen in diesem Raum gegeben wurde, ist eine weitaus konstruktive und positive. Daran möchte ich mich halten. Deswegen möchte ich Ihnen nicht das letzte Wort überlassen. – Herzlichen Dank. (Beifall SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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