Heiko Kasseckert
Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und legen! Für mich ist es heute ein besonderer Tag, Sie sich vorstellen können. Hanau ist mitten in Wahlkreis, dem Wahlkreis 41. Sie ist die große Stadt meinem Wahlkreis. Es gehören aber eben auch drei tere Kommunen des Landkreises dazu. Zudem bin Fraktionsvorsitzender der CDU im Landkreis. Also bin mit dieser Frage in den letzten Jahren in verschiedener Hinsicht befasst gewesen. Deshalb freue ich mich, nach einer Diskussion, die in der Tat seit 2018 währt unterbrochen durch die Corona-Pandemie, aber auch die Herausforderungen, die die Stadt Hanau mit dem Februar 2020 zu bewältigen hatte, wo andere Dinge Vordergrund standen und diese Frage deshalb etwas hinten gerückt ist –, nunmehr nach sechs Jahren Gesetzentwurf vorliegt. Ich freue mich vor allem, dass alle Fraktionen bisher Zustimmung nicht nur signalisiert haben, sondern sie gut begründet haben. Das zeigt mir, dass nicht nur wir Main-Kinzig-Kreis uns mit dieser Frage intensiv tigt und alle Vor- und Nachteile gewogen haben, dass es auch jenseits einer politischen Diskussion, einer politischen Betrachtung in diesem Haus möglich zu Sachfragen zurückzukehren, vernünftig zu urteilen eben auch kommunale Anliegen, wie sie von der Hanau vorgetragen wurden, entsprechend zu bewerten wie signalisiert, diesen Gesetzentwurf am Ende auch tragen zu wollen. Das freut mich als Abgeordneter, das freut mich aber für die handelnden Personen in der Stadt Hanau und Landkreis – namentlich Oberbürgermeister Claus ky, aber auch Landrat Thorsten Stolz, (Beifall Stephan Grüger (SPD)) die beide die Interessenlagen des Kreises – es war Beginn an klar, dass die kreisangehörigen Kommunen dieser Frage keine Mehrkosten tragen dürfen – haben. Auf der anderen Seite war aber eben auch die reitschaft da, sich dem Anliegen Hanaus nicht zu verschließen. Mit dem Main-Kinzig-Kreis haben wir – Michael Max Schad, meine zwei Kollegen, und Christoph und aus dem Main-Kinzig-Kreis wissen, was das heißt – den größten Landkreis des Land Hessens zu betreuen; denn seines er hat in seiner Ost-West-Ausdehnung fast 120 Kilometer. Das heißt, wir haben mit der Stadt Hanau eine Stadt, die Hessi- sich an dem Ballungszentrum orientiert. Auf der anderen Un- Seite haben wir im Main-Kinzig-Kreis viele ländliche Bereiche, die ganz andere Anliegen haben, die ganz andere Herausforderungen haben. Deshalb liegt es fast auf der AnHand, dass diese Themen unterschiedlich bewertet werden. Trotzdem – das will ich an der Stelle sagen – bleibt der Ansinverbleibende Mainz-Kinzig-Kreis mit Sicherheit nicht nur weitere stark, sondern auch vital. Es ist ein Main-Kinzig-Kreis, der entlang der A 66 eine starke Wirtschaftskraft hat, der ein Leistungsvermögen hat und der insbesondere in den ländlichen Räumen auch eine große Attraktivität mitbringt. Deshalb ist der Tag heute, wie gesagt, für mich ein sehr erfolgreicher Tag, an dem wir sehen, dass wir einig auf dem Weg sind, Hanau diese Kreisfreiheit zu ermöglichen. Ich will an dieser Stelle gar keine große inhaltliche Debatte führen, weil wir das mit Sicherheit in der Schlussdebatte noch einmal wägen werden. Aber wie grün wir uns in Kol- dieser Frage wirklich sind, wird sich am Freitag und am nächsten Montag zeigen; denn entgegen Ihren Darstellunwie gen entscheiden der Kreistag am Freitag und die Stadtmeinem in verordnetenversammlung am nächsten Montag über den Grenzänderungsvertrag, über den heute schon gesprochen weiwurde. Dieser Vertrag dividiert auf über 27 Seiten all das ich ich auseinander, stellt all das dar – mit 70 Seiten Anlagen –, was es abzuwägen gilt, nämlich eine ganze Menge an Entscheidungen. dass – Ich danke allen, die daran mitgewirkt haben. Ich danke durch Ihnen, sehr geehrter Herr Innenminister, dass wir das Ver19. fahren so weit fortgesetzt haben und jetzt zu einer Entim scheidung kommen – im Jahr 50 nach der Bildung des nach Main-Kinzig-Kreises. Im Jahr 1974 wurden die Landkreise dieser Schlüchtern und Gelnhausen sowie die damals kreisfreie Stadt Hanau zusammengefasst. Hanau hat seine Kreisfreiihre heit verloren. Heute ist der Tag, an dem wir die Weichen auch in eine andere Richtung stellen. Dafür danke ich allen, die im daran mitgewirkt haben. Ich danke Ihnen für das Signal, beschäfdas Sie gesetzt haben, und die Bürgerinnen und Bürger sondern sowohl von Hanau als auch des Main-Kinzig-Kreises tun jenseits das ebenfalls. ist, und (Beifall CDU und SPD) Stadt und,
