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Astrid Wallmann

10.12.2024 Sitzungen 21/27

Herr Staatsminister Schwarz, bitte schön. Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen: Herr Abgeordneter Meier, parlamentarische Gepflogenheiten erfordern es, flexibel zu sein. Ich wollte Sie einmal überraschen und habe eine kurze Antwort gegeben. Ich habe abgewartet, wie lange es braucht, bis Sie reagieren. Ich finde, das hat toll geklappt. Ich gehe jetzt gern auf die Frage ein, wie es sich mit der Deutschförderung verträgt: sehr gut. Das will ich sehr deutlich sagen. Ich möchte betonen, dass das Beherrschen der Bildungssprache Deutsch zentrale Aufgabe der schulischen Bildung ist. Zweitens stärkt das bewährte Modell den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Auch im Ausschuss haben wir uns häufig darüber ausgetauscht: Nur wer Deutsch ordentlich beherrscht, ist auch in der Lage, in anderen Fächern von vornherein dem Unterricht zu folgen. Insofern hängt das eine mit dem anderen eng zusammen. Die Einführung von Deutsch als erstes Leistungsfach würde Leistungskombinationen wie Deutsch/Geschichte oder Deutsch/Kunst möglich machen. Damit entstehen zusätzliche Möglichkeiten, MINT-Fächer bei der Wahl außen vor zu lassen. Als Hessische Landesregierung und auch als Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen verfolgen wir das Ziel, MINT-Fächer zu stärken. Weniger MINTWahlen der Schülerinnen und Schüler hätten zur Folge, dass Schulen weniger MINT-Leistungskurse anbieten könnten. Auch das würde den grundsätzlichen Interessen und den grundsätzlichen Zielen der Landesregierung zuwiderlaufen. Eine übermäßige Belegung von MINT-Fächern in Grundkursen würde unserem Anspruch dementsprechend in keiner Weise gerecht werden können. Die MINT-Förderung ist bei der Vorbereitung auf die Berufswahl von ganz entscheidender Bedeutung. Das ist im Übrigen auch das, was die Gespräche mit den Verbänden, mit den Industrie- und Handelskammern, mit den Handwerkskammern und mit der Wirtschaft insgesamt immer wieder deutlich machen. Insofern will ich hier noch einmal hinterlegen, dass wir mit der aktuellen Regelung sehr zufrieden sind. Sie hat sich bewährt. Sie ist gut. Damit stärken wir den Fokus auf die MINT-Fächer. Mit dieser Regelung sichern wir die Qualität des Abiturniveaus. Das alles ist eine gute Begründung dafür, dass die aktuelle Regelung vernünftig ist und auch so beibehalten werden muss.

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