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Astrid Wallmann

10.12.2024 Sitzungen 21/27

Vielen Dank. – Das Wort hat der Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Herr Armin Schwarz. Bitte schön. Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen: Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren Abgeordnete! Ich darf sagen, Herr Abgeordneter Hering, ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Fragestellung; (Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Freie Demokraten: Ah! – Dr. Stefan Naas (Freie Demokraten): Wie viele Seiten kommen jetzt?) denn ich will eines hinterlegen: Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, die bedeutsame und wertvolle Arbeit der Jugendoffiziere auch im Parlament zu beschreiben. Deswegen freut es mich, dass die Zusammenarbeit zwischen den Jugendoffizieren der Bundeswehr und den Schulen auf allergrößtes Interesse stößt. Die Jugendoffiziere der Bundeswehr leisten mit ihrer Expertise einen sehr wertvollen Beitrag zur politischen Bildung in den Schulen; denn politische Bildung ist wichtiger denn je. Ich denke, da ist man sich in diesem Haus einig. In einer Zeit, in der Demokratie und gesellschaftliche Werte weltweit unter Druck geraten, ist es von zentraler Bedeutung, Schülerinnen und Schüler auf eine fundierte und kritische Auseinandersetzung mit politischen Themen vorzubereiten. Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik sind nicht zuletzt wegen des verbrecherischen Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine stärker in den Fokus gerückt. Ein grundlegendes Verständnis für die Themen Sicherheitsund Verteidigungspolitik und die kritische Auseinandersetzung mit ihnen sind Voraussetzung dafür, die aktuelle weltpolitische Lage besser einordnen zu können. Durch die gestärkte Zusammenarbeit mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr sollen das Bewusstsein und das Verständnis für verteidigungs- und sicherheitspolitische Zusammenhänge noch stärker an den hessischen Schulen verankert werden. Vor dem Hintergrund bin ich ausgesprochen stolz darauf, dass die Landesregierung eine starke Partnerschaft mit den Jugendoffizieren hat, die jungen Menschen Wissen vermittelt. Das ist in unserer komplexen Welt immer relevanter. Mein Haus investiert aktuell in die Zusammenarbeit mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr, um das Angebot der politischen Bildung an hessischen Schulen weiter zu stärken. Dadurch kann eine umfänglichere Auseinandersetzung mit wichtigen sicherheitspolitischen Fragen an Schulen erfolgen. Der Grund für die Intensivierung – das will ich deutlich unterstreichen, meine Damen und Herren – der Zusammenarbeit mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr ist einfach und erfreulich: Das Angebot der Jugendoffiziere stößt auf eine zunehmend große Nachfrage an den Schulen. Wenn man die Zahlen betrachtet, stellt man fest, im Schuljahr 2023/24 konnten die Jugendoffiziere rund 6.500 Interessentinnen und Interessenten bei über 180 Veranstaltungen an den Schulen in ganz Hessen erreichen. Das bedeutet im Vergleich zum vorherigen Schuljahr einen tollen Zuwachs von deutlich über 30 %. Das ist ein Rekordwert. Daher freue ich mich, wenn wir zukünftig noch mehr Schülerinnen und Schüler mit dieser Zusammenarbeit erreichen können. Hierzu steht mein Haus im Übrigen auch mit den Verantwortlichen der Jugendoffiziere in Hessen in einem engen Austausch, auch wenn die Jugendoffiziere nicht mehr dem Landeskommando Hessen unterstellt sind, sondern mittlerweile Strausberg. Die Zusammenarbeit – das will ich noch einmal unterstreichen – läuft exzellent und vertrauensvoll. (Beifall CDU und vereinzelt SPD)

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