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Angela Dorn

21.11.2024 Sitzungen 21/26

Entschuldigung, Frau Staatssekretärin Fröhlich, es gibt eine Zwischenfrage von Herrn Abgeordneten Stirböck, Fraktion der FDP. Wenn Sie möchten, können Sie die beantworten. Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum: Momentan nicht. (Oliver Stirböck (Freie Demokraten): Der Antragsteller!) – Das habe ich gesehen. Lassen Sie mich zu Ende ausführen; vielleicht ergibt sich auch schon die Antwort aus meinen Worten. Und wenn nicht, dann können Sie es gerne noch danach versuchen. Danke. (Vereinzelter Beifall SPD) Eines ist allerdings wichtig, und auch das wurde schon erwähnt. Wir dürfen bei der Bewertung dieser geleisteten Arbeit auch zwei einschneidende internationale Geschehnisse nicht außer Acht lassen. Die betreffen im Übrigen genauso die Länder, die gerade als Vorzeigebeispiele aufgeführt wurden, nämlich Baden-Württemberg und NordrheinWestfalen. Dies sind Geschehnisse, die die natürliche Prioritätensetzung zu dann übergeordneteren und drängenderen Themen verschieben. Das ist einmal die Corona-Pandemie, die im Übrigen 2020 begann und 2023 noch nicht einmal abgearbeitet war. Wir sind jetzt bei den Restausläufern, und wir wissen noch nicht, ob wir es geschafft haben. Und vor allen Dingen ist es der anhaltende Krieg, in dem sich sowohl der Staat Israel als auch seine Menschen, aber auch seine Wirtschaft seit gut einem Jahr befinden. Die selbst unter diesen Rahmenbedingungen enge und gute Zusammenarbeit zwischen HTAI und AHK erfüllt zudem zugleich die Aufgaben einer Außenwirtschaftsförderung und des Standortmarketings zielgerichtet und effektiv, weshalb die Notwendigkeit einer eigenen Länderrepräsentanz inklusive der schon erwähnten notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen für uns nicht zwingend auf der Hand liegt. Wenn sich hessische Unternehmen im israelischen Markt engagieren oder etablieren wollen, dann stehen ihnen, erstens, die hiesigen Industrie- und Handelskammern und die AHK Israel mit ihren Unterstützungsangeboten sehr gern, sehr fachkundig und fundiert zur Verfügung. (Beifall CDU und SPD) Zweitens stellt das Enterprise Europe Network, bei uns ebenfalls von Hessen Trade & Invest betreut, nützliche Kontakte her. Drittens stellt die hessische Landesförderung den Unternehmen für Messebesuche die entsprechende Unterstützung zur Verfügung. Last, but not least: Delegationen sind entsprechende re Angebote an die hessische Wirtschaft, so wie die erwähnte Fact Finding Mission im Jahr 2023, wo genau den Themen Zukunftstechnologien, Kooperationsmöglichkeiten, Standortmarketing und Exportförderung mit Ziel ganz konkreter Direktinvestitionen informiert und raten wurde. Meine sehr geehrten Damen und Herren, all diese Aktivitäten und Angebote sind natürlich auf selbst tragende langfristige Geschäftsbeziehungen ausgerichtet, was nachläufige Vernetzung möglichst aller gesellschaftlichen Multiplikatoren sowohl in Hessen, in Deutschland als in Israel einschließt. So ist das zum Beispiel beim bau der erneuerbaren Energien mit dem Schwerpunkt tovoltaik und kommunale Wärmeplanung der Fall, wo bereits eine sehr gut funktionierende Zusammenarbeit schen dem Generalkonsulat und der Landesenergieagentur in Hessen gibt.

Protokoll ↗