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Claudia Ravensburg

CDU 21.11.2024 Sitzungen 21/26

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Die Ausrichterstadt Paris hat in Sommer die Olympischen und die Paralympischen als das Fest der Jugend der Welt und der Völkerverständigung wieder in unser Bewusstsein gerückt. Wir großartige, umjubelte und faire Wettkämpfe mitten im trum von Paris und in modernen Sportstätten erlebt – man die Wasserqualität der Seine ausnimmt. Auch de Sportbegeisterte aus Deutschland haben die Spiele unserem Nachbarland besucht oder am Bildschirm mit seren Athleten mitgefiebert. Auch unsere Athleten werden diese Spiele als unvergessliches Ereignis in Wettkämpfen, aber auch im Olympischen Dorf in rung behalten. Diese Begeisterung hat der Diskussion in der Politik in den Sportverbänden, diese Spiele wieder einmal Deutschland zu holen, neuen Schwung verliehen. Die itiative der Bundesregierung und des organisierten für eine Bewerbung Deutschlands – angedacht ist Jahr 2040 – begrüßen wir. Ob München, Rhein-Ruhr Berlin mit Hamburg – gleich drei Metropolregionen ben Interesse an der Ausrichtung der Doppelspiele ßert. Doch zu einer Olympiabewerbung gehört neben Schaffen und der Modernisierung von Sportstätten eine konsequente langfristige und nachhaltige Förderung junger Talente. Auf Bundesebene wurde deshalb ein Sportfördergesetz gekündigt, um die Spitzensportförderung zu verbessern. Das begrüßen wir ausdrücklich, damit Deutschland zu den Topnationen aufsteigen kann. Die Frage ist wo die damit angedachte Sportagentur angesiedelt Landes- Für mich und für uns ist die Antwort klar: natürlich in Zwei- Frankfurt. mit sollten (Beifall CDU und Yanki Pürsün (Freie Demokraten)) wir attrakFrankfurt ist die Sportstadt in Deutschland. Wir beherbergen dort zahlreiche überregionale Sportverbände. Es bietet einen sich deshalb als Standort für die Sportagentur förmlich an, för- damit man die Wege kurz hält. Außerdem lohnt sich für den Bund beim Sportfördergesetz So der Blick nach Hessen allemal. Wir Hessen sind stolz auf unsere Sportler, die bei Olympia und den Paralympischen Spiele Spitzenleistungen mit Gold-, Silber-, und Bronzemedaillen gezeigt haben und auch – da stimme ich den Kollegen ausdrücklich zu – mit tollen Plätzen. der (Beifall CDU, SPD und Christoph Sippel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) den Hessen hat mit dem hessischen Weg gezeigt, wie eine einsollten fache und schlagkräftige Sportförderung aussehen muss. Unser Sportfördergesetz, das wir 2018 beschlossen haben, setzt auf eine umfassende Zusammenarbeit und konseund quente Nachwuchsförderung. Im Schulterschluss mit den Sportverbänden leistet die hessische Sportstiftung Vorbildliches in der Nachwuchsförderung. Nur gemeinsam – also Land, Sportverbände und die Vereine – können Nachwuchstalente erfolgreich aufgebaut werden. Da will ich Raganz klar sagen: Ohne die vielen ehrenamtlich Tätigen in den hessischen Sportvereinen – auch die Schiedsrichter –, die motivieren, die ausbilden, Leistung fördern und die Begeisterung für den Leistungssport wecken, ist eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit nicht möglich. Nur durch eine enge Begleitung im Leistungssport und Unterstützung darüber hinaus kann der Spagat der Sportler zwischen diesem Spiele Schule, Studium oder Beruf auf der einen Seite und dem Leistungssport auf der anderen Seite funktionieren. haben Zen- Die finanzielle Förderung muss deshalb früh ansetzen und individuell für jeden Sportler passen. Pauschalen und Steuwenn erbefreiungen von Prämien greifen da viel zu kurz. Das Tausenin haben meine Kollegen aber gerade schon ausgeführt. Die Finanzierung des Lebensunterhalts muss gesichert werden; undeshalb ist die Einführung der Sportfördergruppen in der selbst den hessischen Polizei und jetzt auch in der Verwaltung so unglaublich wichtig. ErinneMeine Damen und Herren, Breitensport und Spitzensport und sind in Hessen keine Gegensätze, sondern sie bedingen nach sich gegenseitig. InSports (Beifall CDU und vereinzelt SPD) das oder Deshalb danken wir allen, die sich ehrenamtlich im organisierten Sport und in der Sportförderung für unsere Sportler hageäu- einsetzen; denn Sportförderung ist eines unserer wichtigen dem Politikziele – auch in der Hessischen Verfassung verankert –, auch jetzt in der schwierigen Haushaltslage. auch Nach Hessen zu schauen, das lohnt sich im Spitzensport und im Nachwuchssport. Der hessische Weg ist erfolgreich anund ein Vorbild, wie die Spitzenförderung heute gelingen kann. Deshalb heißt es: nach Hessen schauen, lernen und wieder erfolgreich sein für die Zukunft. – Danke. aber, wird. (Beifall CDU und vereinzelt SPD)

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