hessischer-landtag.de ↗

Oliver Ulloth

SPD 21.11.2024 Sitzungen 21/26

Nein, er muss ein bisschen zuhören und etwas in Sportpolitik lernen. (Vereinzelter Beifall SPD – Beifall Christoph Sippel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Zurufe Freie Demokraten) Herr Schleich, Sie haben netterweise Folgendes gesagt: Andere Länder zeigen, dass solche Regelungen eingeführt GRÜ- werden können. – Da kann ich Ihnen tatsächlich sagen: Wir machen mal ein Ratespiel auf. Jetzt dürfen die Kolleginnen und Kollegen hier im Haus einmal raten, um welche Länder es geht. sind, (Zuruf BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Russland! – das Zurufe AfD) Ich gebe schon mal einen Tipp. Es ist nicht die Schweiz, es ist nicht Österreich, es ist auch nicht Frankreich oder bringen Japan. Bitte, raten Sie einmal. (Zuruf SPD: China!) an Spiele – China ist richtig. Noch ein Tipp? (Zuruf: Russland!) Serbiheißt, – Russland, jawohl. AfD, Russland und China, das kommt würdigt mir irgendwie bekannt vor. (Beifall SPD und vereinzelt BÜNDNIS 90/DIE Weite- GRÜNEN – Zurufe AfD) Es ist Aufgabe von uns allen, dafür zu sorgen, dass alle Athletinnen und Athleten gute Bedingungen bekommen, es um ihre Leistungen zu maximieren. (Robert Lambrou (AfD): Es geht darum, dass Sie – Olympiasiegern die Hälfte ihrer Prämie wegnehmen! Das ist nicht seriös! – Weitere Zurufe – Glockenzeichen) Anreiz Spitzensport erfordert nicht nur eine gute Infrastruktur, Säbelsondern vor allem eine finanzielle Sicherheit für die Athletinnen und Athleten, und zwar, während sie sich auf die Wettbewerbe vorbereiten. Das ist entscheidend. unsport- (Zuruf Gerhard Schenk (Bebra) (AfD)) Wenn man nur Medaillengewinner fördern und unterstützen will, dann spaltet man den Spitzensport. AfD und Spaltung – auch das kommt mir irgendwie bekannt vor. (Beifall SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – völSandra Weegels (AfD): Landtagself! – Weitere Zurufe) Wenn die AfD Sportpolitik auf diese Weise unterstützen will, kann ich Ihnen nur sagen: Sie bleiben wie immer bei symbolischen Forderungen. Das bringt uns keinen Millimeter weiter, und deshalb findet das hier eben auch keine folgt: Zustimmung von uns. Sporthohe Wenn wir hingegen den Spitzensport fördern wollen, müsAnreize, sen wir in die Infrastruktur investieren, in moderne Sportstätten, in die Ausbildung der Trainerinnen und Trainer und in eine ganzheitliche Betreuung der Athletinnen und Athleten. Wie in unserem Entschließungsantrag dargestellt, ist der Bund für die Spitzensportförderung zuständig, wir in den Ländern sind es für die Nachwuchsleistungssportförderung. (Volker Richter (AfD): Das eine schließt das andere ja nicht aus!) Wir begrüßen den Entwurf der Bundesregierung für das Sachen erste Sportfördergesetz, das den Spitzensport durch mehr Unabhängigkeit, Transparenz und Planbarkeit stärkt. In Hessen haben wir den Athletinnen und Athleten zudem durch den Punkt, dass wir sie ins Zentrum der Leistungssportpolitik gerückt haben, mehr Raum und Aufmerksamkeit geschenkt. Mit modernen Sportstätten, schulischen und beruflichen Rahmenbedingungen sowie exzellenter Betreuung im Training erreichen wir, dass ein Fundament für künftige Erfolge da ist. (Johannes Marxen (AfD): Ist denn Geld da?) Mit dem hessischen Weg haben wir nachhaltig den Leistungssport und den Übergang zum Spitzensport möglich gemacht. Dass ein langfristiger Ansatz, der auf soliden Grundlagen basiert, sinnvoller ist, als es solche kurzfristigen Symbolförderungen sind, erklärt sich sicherlich von selbst. Wir danken an dieser Stelle dem Landessportbund, den Fachverbänden, den Sportvereinen und den Ehrenamtlichen für ihr Engagement, egal ob im Spitzen- oder im Breitensport. (Beifall SPD, CDU und Christoph Sippel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN))

Alle Reden von Oliver Ulloth Protokoll ↗