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Nina Heidt-Sommer

SPD 20.11.2024 Sitzungen 21/25

Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir bereiten in unseren hessischen Schulen die jungen Menschen auf ihr Leben vor. Junge Menschen sollen am Ende ihrer Schulzeit in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen – Verantwortung für sich selbst, für Freundinnen und Freunde, für ihre Familie und Verantwortung für unsere demokratische Gesellschaft, was in unseren Zeiten besonders wichtig ist. Die Frage „Was will ich eigentlich beruflich machen?“ sowie die Frage „Will ich eine duale Ausbildung oder ein Studium absolvieren?“ sind für junge Menschen in ihrem Lebensweg ganz wichtig. Sie sind ein wesentlicher Teil dieser Verantwortungsübernahme. Es sind Fragen, die wir uns alle als Kind auch gestellt haben. Es gibt zuweilen unrealistische Berufswünsche. Ich wollte selbst eigentlich erst Jedi-Ritterin werden, wurde dann Lehrerin. (Tarek Al-Wazir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das hat miteinander zu tun! – Moritz Promny (Freie Demokraten): Das ist nah dran!) – So ähnlich, genau. Unsere Bildungslandschaft bietet die Möglichkeit, im Leben auch ganz andere Dinge zu machen, sich im Laufe des Lebens immer weiterzubilden. Berufs- und Studienorientierung sind für alle Schülerinnen und Schüler in Hessen grundlegender Bestandteil schulischer Bildung. Unser Bildungssystem – das ist uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ganz besonders wichtig – ist mittlerweile so durchlässig, dass nach dem ersten Abschluss weitere Abschlüsse erworben werden können. Meine Damen und Herren, das ist ein zentraler Baustein von Bildungsgerechtigkeit in Hessen. (Beifall SPD und CDU) Ich weiß aus meiner eigenen Unterrichtspraxis, dass Schülerinnen und Schüler, die zunächst einen Hauptschulabschluss gemacht haben, später studieren. Genauso kenne ich viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, die als Abiturientinnen und Abiturienten eine duale Ausbildung beginnen und mit diesem Bildungsweg glücklich werden. Das ist für uns als Koalition aus CDU und SPD wünschenswert. Wir sehen duale Ausbildung und Studium als gleichwertig an. Deshalb ist es für uns auch selbstverständlich, dass alle Schülerinnen und Schüler umfassend beruflich orientiert werden. Aber zu oft entscheiden immer noch die soziale und ökonomische Herkunft der Eltern über den Schulabschluss. Das müssen wir verbessern. Damit haben wir auch bereits angefangen. Glücklicherweise sind die Zeiten, in denen die Wahl der weiterführenden Schule nach der Klasse 4 über den beruflichen Werdegang bestimmt, vorbei. Die Möglichkeiten der Qualifikation nach einem Abschluss sind vielfältig. Ein Abschluss ist keine Endstation, sondern ein Abschluss ist ein Fundament, auf dem der weitere Bildungsweg solide fußt. Die gute schulische Begleitung, die gute Beratung durch Lehrerinnen und Lehrer, die gute Beratung durch das Bundesamt für Arbeit begleiten Schülerinnen und Schüler in Hessen und stoßen sie an den richtigen Stellen an. Es gibt aber selbstverständlich immer noch Verbesserungsmöglichkeiten und Verbesserungsbedarf, auch wenn in den letzten Jahren schon viele wichtige Schritte gegangen worden sind. Beispielhaft will ich das Limburger Modell erwähnen. Die in unserem Antrag aufgezeigten vielfältigen Möglichkeiten und Angebote zur Förderung und Stärkung der beruflichen Bildung unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler nachhaltig bei einer noch besseren Wahl ihrer Abschlüsse. Unser Ansatz spiegelt sich auch in wissenschaftlichen Studien, zum Beispiel in der Bertelsmann-Studie zu Ausbildungsperspektiven 2024. Hieraus möchte ich zitieren: „Junge Menschen blicken weiterhin positiv auf die Perspektiven am Ausbildungsmarkt.“ Ich denke, dazu haben sie auch trotz der eingetrübten Konjunktur weiter guten Grund. Zu bedenken gibt es aber, dass die Studie zu dem Ergebnis kommt, dass sich besonders junge Menschen mit hoher Schulbildung mit der Berufsorientierung schwertun. Meine Damen und Herren, wir müssen Studien- und Berufsorientierung gerade an den Gymnasien besser implementieren. Die Bertelsmann Stiftung kommt in der repräsentativen Befragung weiter zu dem Ergebnis, dass sich junge Menschen mit einem Haupt- oder einem Realschulabschluss im Vergleich besser informiert fühlen. Das zeigt, dass der berufsbildende Unterricht in den Gesamtschulen, den Haupt- und Realschulen, den Mittelstufenschulen und auch in den Förderschulen bereits ganz gut läuft. An den Gymnasien gibt es offensichtlich großen Bedarf, die Berufsorientierung besser aufzustellen. Gleichzeitig ist es aber äußerst bedenklich, dass nichtgymnasiale Schülerinnen und Schüler ihre Chancen am Ausbildungsmarkt – auch das geht deutlich aus der Studie hervor – noch immer ungünstig bewerten. Hieran müssen wir dringend arbeiten. Handwerkerinnen und Handwerker sowie Dienstleistungsbetriebe sind gefragt, die Fachkräfte von morgen wertzuschätzen und auszubilden, auch wenn sie eben nicht 1 : 1 ins Betriebskonzept passen. Auch für Schülerinnen und Schüler in der inklusiven Beschulung bieten Praktika eine erprobte Möglichkeit, einen gelingenden Start in den Arbeitsmarkt zu finden. Meine Damen und Herren, wir als Landesregierung liegen mit unserer Strategie richtig. Berufsmessen eröffnen den Weg in Praktika, die jungen Menschen ermöglichen, passenden Beruf zu finden oder sich auszuprobieren. Betriebe sind gefordert, nicht immer den einfachen Weg gehen und Praktika anzubieten. Schulen sind aufgefordert, mit den Betrieben zusammenzuarbeiten. Meine Damen und Herren, nur im Dialog zwischen und Betrieb werden Praktika zum Erfolg für alle. (Beifall SPD und CDU) Wir fördern digitale Angebote. Die berufswahlapp – haben bereits davon gehört – geht jetzt endlich an Start. Sie ersetzt den – entschuldigen Sie den Ausdruck – eher sperrigen Berufswahlpass. Angebote, die über Schulportal abrufbar sind, ergänzen dieses Angebot, nauso wie die in Planung befindliche digitale Praktikumsbörse. Eine weitere Möglichkeit der beruflichen Orientierung bietet zum Beispiel ein freiwilliges Jahr – ein für junge Menschen, ein Gewinn für die Einrichtung ein Gewinn für unsere gesamte Gesellschaft. Die Kooperation zwischen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ist fester Bestandteil unserer dungslandschaft. In einer ganz besonders gelingender se wird dies an Mittelstufenschulen gelebt. Eine tung der Kooperation zwischen beruflichen Schulen, trieben und Schulen, wie sie an Mittelstufenschulen findet, ist für alle Schulformen erstrebenswert. Ja, wir können auf unser System der dualen Ausbildung stolz sein. Wir werden weltweit um unsere Fachkräfte neidet. Es ist ein Erfolg dieser Koalition, dass wir Meisterausbildung kostenfrei gemacht haben (Daniel May (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Stimmt doch gar nicht!) und damit unter Beweis stellen, dass wir die Gleichwertigkeit und Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung nicht nur fordern, sondern auch endlich ganz tisch umsetzen. (Beifall SPD und CDU) Dass es aktuell weniger junge Menschen gibt, die für Bildungsgänge der beruflichen Bildung entscheiden, kann man bedauern, oder man reagiert durch politisches Handeln. So machen wir es in dieser Regierungskoalition. Wir intensivieren den Ausbau von betrieblichen sowie von kaufmännischem und handwerklichem schen Tun als integralen Bestandteil des Lernens. Wir ken arbeitsweltorientierte Fächer wie die „Digitale und Arbeitslehre. Auch für die berufliche Bildung gilt: Auf den kommt es an. Berufliche Bildung beginnt in der stufe. Wir schaffen einen Tag des Handwerks. Wir dafür, dass Werken und Gestalten wieder stärker Teil Unterrichts in der Grundschule werden. So werden werkliche Fähigkeiten gefördert und das Interesse an sen Bereichen geweckt. Meine Damen und Herren, die Stärkung der beruflichen Bildung ist ein entscheidender Aspekt, junge Menschen auf ihr Leben vorzubereiten. Wir nehmen diese Verantwortung an. Wir bilden junge Menschen umfassend. Wir berufliche Orientierung, unabhängig von sozialer oder nomischer Herkunft. – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall SPD und CDU) den Präsidentin Astrid Wallmann: Die Vielen Dank. – Als Nächster hat das Wort der Minister zu für Kultus, Bildung und Chancen, Herr Staatsminister Schwarz. Schule (Zuruf Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN)) Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und wir Chancen: den Hochverehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren das Abgeordnete! Ich kann es nicht ändern. Das Rednerpult gewar nicht schneller. Ich möchte eines voranstellen: Für die Hessische LandesGewinn regierung ist die Gleichwertigkeit von akademischer und und dualer Bildung tatsächlich eine bildungspolitische Maxime. Ich bin froh darüber, dass in den größten Teilen dieses Hauses offenbar Einigkeit darüber besteht. Das ist ein Schulen schönes Signal an diesem Mittwochvormittag. BilWei- (Beifall CDU und SPD) AusweiEgal ob dual oder akademisch: Am Anfang muss eine gute Beberufliche Orientierung stehen. Alle hessischen Abschlüsse stattsind ein gutes Sprungbrett für eine gute Karriere. Da spielt das Stichwort der Durchlässigkeit eine ganz elementare Rolle. Alle Abschlüsse sind gut. Man kann sich immer beweiterentwickeln. Das ist ein ganz wesentliches Signal bei die allem, was wir diskutieren, mit Blick auf die berufliche Orientierung und die duale Bildung. Das sollten wir immer mit dazusagen. Ich möchte darauf hinweisen, die berufliche Orientierung ist umso erfolgreicher, je eher man damit beginnt. Sie ist umso tragfähiger, je engmaschiger sie ist. prakKonsequenterweise beginnen wir damit in der Grundschule. Dort wollen wir das Thema in den nächsten Jahren noch stärker verankern. In einem Projekt werden Grundschülerinnen und Grundschüler die Möglichkeit erhalten, sich in der Kooperation mit den beruflichen Schulen und dem Handwerk die Vielfalt handwerklicher Berufe kennenzulernen. Das Projekt heißt „Grundschule trifft Berufsschule und Handwerk“. Selbstverständlich starten wir hierbei Praktika nicht bei null. Ganz im Gegenteil, wir haben hier sehr viel praktizu bieten. Wir haben eine vorzügliche Grundlage. Unsere stärLandesstrategie zur Optimierung der lokalen VermittlungsWelt“ arbeit im Übergang von der Schule zum Beruf, kurz OloV, setzt hier bereits Maßstäbe. OloV macht zahlreiche regionale Projekte möglich. Anfang PrimarEin hervorragendes Beispiel zeigt sich an der Friedrichstehen Dessauer-Schule in Limburg. Dort konnte ich mich dades von überzeugen, wie Schülerinnen und Schüler der beruflihandchen – – die- (Unruhe) – Herr Präsident, ich finde es einigermaßen laut in diesem Raum. geben öko- Vizepräsident Frank Lortz: Ich bitte um die nötige Aufmerksamkeit für den Minister. (Vereinzelter Beifall CDU) Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen: Vielen Dank, Herr Präsident. – Ich war vor Ort an der Friedrich-Dessauer-Schule und konnte mir anschauen, wie dort Grundschulkinder Süßigkeitenspender aus Holz produziert haben, und zwar unter Anleitung von Berufsschülern. Mit einer solchen Kooperation schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens fördern wir und bilden die motorischen Fähigkeiten der Jüngsten aus. Das ist die Basis dafür, frühzeitig das Interesse am Handwerk zu wecken. Zweitens ist das für die Schülerinnen und Schüler der beruflichen Schulen eine tolle Möglichkeit, ihre sozialen Kompetenzen zu zeigen und damit als Coach zu dienen. Kurz: Bei derartigen Kooperationen gibt es ausschließlich Gewinner. Zur Stärkung handwerklicher Fähigkeiten bei Grundschulkindern braucht es natürlich nicht immer die direkte Kooperation mit einer Berufsschule oder einem Betrieb. Ich möchte daher alle Grundschullehrkräfte motivieren und anhalten, im Kunstunterricht noch mehr Unterrichtszeit auf Werken und textiles Gestalten zu verwenden. Die positiven Effekte der beruflichen Orientierung reichen dabei natürlich weit über die Grundschule hinaus. Wir blicken auf die Sekundarstufe I und auf die Sekundarstufe II. Es ist wirklich beeindruckend, was wir da im Lande Hessen sehen. Ich habe vorhin die Friedrich-Dessauer-Schule erwähnt. Im Rahmen des Limburger Modells zeigen beispielsweise Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen Haupt- und Realschülern der 8. und 9. Klasse verschiedene Ausbildungsberufe. Oder schauen wir einmal nach Waldeck-Frankenberg. (J. Michael Müller (Lahn-Dill) (CDU): Guter Kreis!) – Zweifelsohne. Auch da ist es im Lande Hessen besonders schön. – Das Projekt Profilentwicklung und Berufsorientierung, kurz ProBe, läuft wie geschnitten Brot. Das zustimmende Nicken des geschätzten Abgeordneten May bestätigt dies. Genauso selbstverständlich ist das bei SchulePlus an der Johann-Textor-Schule in Haiger, wo Berufsorientierung mit sehr hohen Praxisanteilen gefahren wird. Das zeigt Wirkung. Meine Damen und Herren, das ist berufliche Orientierung zum Anfassen. Wir wollen die berufliche Orientierung vor Ort mit der Novellierung der Verordnung zusätzlich stärken. Ich bin sicher, das ist ein weiterer Baustein im breiten Portfolio dessen, was wir in diesem Zusammenhang anbieten. Liebe Damen und Herren Abgeordnete, selbstredend spielt berufliche Orientierung auch an den Gymnasien eine zentrale und wichtige Rolle. Auch dort müssen die Schülerinnen und Schüler zwei Praktika absolvieren, um sich mit möglichen Berufsfeldern vertraut zu machen. Dort stehen wie in allen anderen Schulformen der Sekundarstufe I Beratungsangebote der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung. Das Gymnasium ist selbstverständlich nicht das Ende der Fahnenstange der beruflichen Orientierung. Es ist von enormer Bedeutung, dass auch diejenigen Schülerinnen und Schüler eine passgenaue berufliche Orientierung erhalten, die während der Schullaufbahn Schwierigkeiten hatten, ihren Hauptschulabschluss zu erreichen bzw. daran anschließend einen Ausbildungsplatz zu finden. Genau dafür haben wir die Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung, kurz BÜA. Das Ziel von BÜA ist die schnelle Vermittlung in ein Ausbildungsverhältnis. BÜA befindet sich derzeit noch in einem Schulversuch. Wir werden diesen Schulversuch in den Regelbetrieb überführen. Auch hier sehe ich ein zustimmendes Nicken. Das ist eine tolle Maßnahme. Die Vermittlungsquote steigt dadurch maßgeblich. Das zeigt, dass wir an dieser Stelle genau den richtigen Ansatz haben, für alle etwas dabeizuhaben, um alle zu einer tollen beruflichen Karriere zu lenken. Wir sind sehr stolz darauf, dass das so gut funktioniert. (Beifall CDU und SPD) Um es auszumalen: Hierfür bringen wir in BÜA die Schulen, die Schulsozialarbeit, Betriebe, Kammern und die örtlichen Agenturen für Arbeit zusammen. Es ist das Zusammenwirken verschiedener Kräfte, was den Erfolg gewährleistet. Lassen Sie mich noch ein paar andere Beispiele zur beruflichen Orientierung geben, um in diesen Bereich hineinzuzoomen. Ich nenne beispielhaft die schon erwähnten Praktikumswochen. Ich war bei den Praktikumswochen Hessen 2024 zugegen: 1.400 Betriebe, 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den drei Wochen vor den Sommerferien und während der Sommerferien; eine großartige Sache. Ich war in einem Betrieb, wo sich eine junge Frau, die im kommenden Sommer Abitur macht, einmal angeschaut hat, wie eine Schreinerwerkstatt funktioniert. Ich fragte sie: Was haben Sie für Leistungskurse? – Sie antwortete: Deutsch und Physik. – Ich finde es bemerkenswert, dass eine Frau mit solchen Leistungskursen sagt: Das interessiert mich, das könnte ich mir beruflich als den richtigen Weg für mich vorstellen. (Beifall CDU und vereinzelt SPD) Ich will des Weiteren auf eine Veranstaltung zu sprechen kommen, die ebenfalls spannend ist: der Tag des Handwerks. Ich will damit sagen: Die berufliche Orientierung ist breit, aber auch modern aufgestellt. Auf die berufswahlapp sind wir schon ausführlich eingegangen: eine tolle und moderne Möglichkeit, alle Dinge, die man braucht, zusammenzustellen und schnell abzurufen. Ich will das Konzept „Deine Zukunft #REAL:DIGITAL“ für die Sekundarstufe I nicht unerwähnt lassen. Dort werden Beispiele aus der Robotik gezeigt, und ich habe mir auch dort einmal angeschaut, was das mit jungen Leuten macht. Wie wird aus einem Baum ein Möbelstück? Dann kann im Team ausprobiert werden. Ein anderes Beispiel: der DigitalTruck für die Grundschulen, den wir 2025 auch zu den 5. und 6. Klassen weiterführender Schulen fahren lassen und der Workshops für KI durchführt. Das sind weitere Maßnahmen, um in genau diesem Bereich noch attraktiver zu werden. Auf eines will ich aber auch hinweisen: Wir hatten bislang in allen Jahrgängen ungefähr 10 % Schülerinnen und Schüler, von denen wir nicht genau wussten, was diese nach dem Schulabschluss eigentlich machen. Wir haben seit dem 15. April dieses Jahres die Möglichkeit, mit der Bundesagentur für Arbeit einen legitimen Datenaustausch zu führen, um diese jungen Leute zu erreichen, um sie beruflich weiter beraten zu können und zu dürfen, sofern sie dies wollen. Das ist ein weiterer Aspekt unserer Arbeit. Ich möchte gerne noch einen letzten Aspekt erwähnen. stärken auch die Unterstützung der Schülerfirmen, der Unternehmergeist, der Spirit der Selbstständigkeit den Schulen gefördert wird. Zu dem Bild, das wirklich schräg war, das ich von rechten Seite des Hauses gehört habe, sage ich ganz Ich war Ende Oktober dieses Jahres beim G20-EducationGipfel als Vertreter Deutschlands in Brasilien und mich mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Länder mit Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht. Sie alle cken auf Deutschland, auf Hessen, und fragen: Wie ihr das mit der dualen Ausbildung? – Das ist nach wie ein Exportschlager. Aus unseren Partnerprovinzen und Alberta kommen Vertreter zu uns und sagen: Freunde, das ist großartig. – Der Bildungsminister Bundesstaats Alberta war bei uns (Dr. Frank Grobe (AfD): Die Chinesen lachen uns!) und hat gesagt: Genau das, was ihr macht, wollen auch machen. – Insofern bieten wir diesbezüglich Best-PracticeBeispiele. Die Hessische Landesregierung bietet eine breit aufgestellte Landesstrategie, die verschiedenen Akteure der chen Orientierung zusammenzubinden. Liebe Damen Herren Abgeordnete, diesen Weg werden wir konsequent weitergehen. Ich bin den die Regierung tragenden nen sehr dankbar, dass wir in diesem Bereich so aufgestellt sind. So machen wir weiter. (Beifall CDU und SPD)

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