Astrid Wallmann
Vielen Dank. – Herr Staatsminister Schwarz, Sie haben das Wort. Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen: Frau Präsidentin, Herr Abgeordneter May! Die Landesregierung lässt nichts schleifen. Die Landesregierung arbeitet präzise, zuverlässig und punktgenau. (Unruhe) Deswegen will ich Ihnen auch sehr klar sagen: Wir haben hier überhaupt nichts zu verbergen. Aber ich will deutlich herausstellen – da sind wir bei einem Thema, das uns alle in der Politik beschäftigt –: Je mehr Daten wir erfassen, desto höher ist der Verwaltungsaufwand bei den Schulen. Das will ich vor die Klammer setzen. Dabei ist die Entbürokratisierung ein erklärtes Ziel dieser Landesregierung, und es gilt, den Verwaltungsaufwand auch an den Schulen so gering wie möglich zu halten; denn der Unterricht selbst ist der Wert, um den es an Schulen geht, und nicht der maximale Verwaltungsaufwand. Das muss in einer vernünftigen Relation stehen, und das ist uns ein großes Anliegen, meine Damen und Herren Abgeordneten. (Beifall CDU) Wir können munter alles an Schulen erfassen. Allerdings fehlt die Zeit dann – das habe ich gerade gesagt – den Kolleginnen und Kollegen für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern bzw. mit den Eltern. Die Frage nach dem Umgang mit Vertretungsanlässen beschäftigt mein Haus schon länger. Darauf haben Sie Bezug genommen. Hier kommen wir an allen Ecken und Enden immer auf das Thema des Verwaltungsaufwands. Bereits unter meinem Amtsvorgänger, dem sehr geschätzten Herrn Prof. Dr. Lorz, wurde das Projekt „Vertretungskonzepte und Datenerfassung zur Unterrichtsstatistik“ initiiert. bei wurde ein für die Schulen leicht handhabbares sungsformat entwickelt und zusammen mit einer von Schulen erprobt, angepasst, nochmals erprobt und gewertet. Jetzt zu dem Ergebnis, nach dem Sie fragen. Die schulspezifischen Vertretungskonzepte und die unterschiedlichen Vertretungsorganisationen vor Ort waren nicht ausreichend mit den einzelnen Abfragekriterien der IT-Anwendung Übereinstimmung zu bringen. Die Abfragemaske – ich das beispielhaft nennen, Herr Abgeordneter – muss beitet werden. Das war in der letzten Legislaturperiode. Ich muss betonen: Vertretungsanlässe wie Schulfahrten, Wandertage oder Ähnliches sind mit einem für die möglichst geringen Verwaltungsaufwand zu erheben. Erhebung vor Ort muss so praktikabel wie möglich aus nem Guss erfolgen. Hier gilt – das ist keine Neuigkeit alter und guter Grundsatz: Gründlichkeit vor Schnelligkeit und wenig Verwaltungsaufwand. Als ehemaliger bin ich mir an dieser Stelle sehr sicher, dass das verantwortlich ist im Sinne der Lehrkräfte und im der Schulleitungen. Ich will einen Blick auf den Koalitionsvertrag werfen. waren an der Prüfungsarbeit in der gegenwärtigen interessiert. Derzeit prüft mein Haus die Beschaffung, Bereitstellung eines digitalen Programms, dessen onsumfang die Unterrichts-, Stundenplan- und Vertretungsverwaltung beinhaltet. Darüber hinaus Vertretungsanlässe hessenweit auswerten zu können, ist für die Einführung eines Programms wünschenswert. Das will ich sagen. te die Prüfung zum Ergebnis kommen, dass das ein entsprechendes Programm zentral beschaffen und reitstellen kann, das ohne zusätzlichen Aufwand für kräfte und Schulleitungen Auskunft über den Umgang Vertretungsanlässen gibt, werden wir das Vorhaben aufnehmen.
