Dirk Gaw
Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Abgeordnete, meine sehr geehrten Damen und Herren! es stimmt: Wenn Sie an einer Dienststelle Ihren verrichten, Sie fühlen sich dort wohl, und mit der ist alles geregelt, und dann wird Ihnen gesagt: „Sie diese Dienststelle verlassen“, dann ist das für den nen Beamten nicht schön. Was aber für den einen nicht schön ist, kann für den ren durchaus sinnvoll sein. Denn, wenn er sich eventuell nicht dort wohlfühlt oder zu einer Dienststelle wird, die vielleicht näher an seinem Heimatort gelegen dann ist das wiederum gut. Das heißt also, dieser onserlass ist im Endeffekt Fluch und Segen zugleich. für den einen schlecht sein mag, mag für den anderen sein. Darüber hinaus gibt es einen Punkt, der hier noch angesprochen wurde: Selbstverständlich dient es der cherheit der einzelnen Beamten, aber in erster Linie gehend, dass, wenn sie an einer Dienststelle sind, wo sehr stark belastet sind, diese Belastung irgendwann wegfällt. Aber es geht auch darum, Distanz zu dem ihrem und zu den Menschen, mit denen sie dort tagtäglich zu tun haben, zu wahren. Das ist auch im Interesse der Polizisten. Wenn diese Distanz schwindet bzw. sie an einer Dienststelzu le arbeiten, die hoch belastet ist – zum Beispiel in einer gute Großstadt in der Innenstadt in einem Bereich, wo sehr viel Fall Kriminalität vorherrscht –, dann kann es durchaus sein, dass sie auch persönlich in den Fokus einiger Krimineller geraten. Von daher ist der Rotationserlass in diesem Fall erdurchaus wieder sinnvoll, wenn sie dann die Dienststelle die wechseln können. voreilige lange Ich will damit sagen: Es ist natürlich verständlich, wenn müssen. ein solcher Erlass kommt, dass er erst einmal für Unruhe können sorgt – insbesondere bei den Leuten, die, wie ich eingangs nicht gesagt haben, sich auf Dienststellen wohlfühlen. Wenn eine Rotation dann noch in irgendwelchen speziellen Bereichen stattfindet, wo jemand gut eingearbeitet ist, was ja auf nicht zwangsläufig der Fall ist, bzw. wo dann entsprechend haben, für Nachwuchs oder eine anschließende Besetzung gesorgt der wird, dann ist das wiederum kein Problem. dass uns Das heißt, diese Rotation, die man dann dort erlebt, ist einseteben nicht per se grundsätzlich schlecht. Sie ist durchaus auch gut. Das ist ja von einigen hier auch schon angesproso chen worden. Im Übrigen findet eine Evaluation statt. Das bedeutet auch, dass man sich ein bisschen beruhigen kann Ich – vielleicht auch der eine oder andere Beamte auf den einzelnen Dienststellen, der die Rotation jetzt sehr kritisch Wir betrachtet. eine dann wir Vizepräsident Frank Lortz: und Herr Kollege, Sie müssen zum Schluss kommen. für
