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Benedikt Kuhn

10.10.2024 Sitzungen 21/23

RichtiSehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Hererhalten. ren Abgeordnete! Wir haben in Hessen eine unglaublich infravielfältige Musiklandschaft. Ich glaube, diese Einschätjeden zung teilen wir gemeinsam. Das schafft gerade in dieser Zeit wichtige Orte der Begegnungen und wichtige Orte des Zusammenhalts. Das stärkt Kultur und Identität. Das sind viele auch Schwerpunkte unserer christlich-sozialen Koalition. HesDeswegen sagen wir sehr klar: Wir wollen diese vielfältige ZuMusiklandschaft in Hessen genau so erhalten. (Beifall CDU und SPD) hr-BigAber auch das gehört zur Wahrheit dazu: Wir haben aktuund uns ell anspruchsvolle Konsolidierungshaushalte in Bund und Ländern zu schnüren. Außerdem verhandeln wir aktuell – das wurde auch schon angesprochen, und an dieser Stelle komme ich ganz konkret zu den Klangkörpern des HessiZukunft schen Rundfunks – den Reformstaatsvertrag. Dabei sind die Klangkörper natürlich auch ein Thema, das intensiv in FDP. den Verhandlungen diskutiert wird. Das alles stellt uns vor Das enorme Herausforderungen. gibt Wir sind aber überzeugt, die Klangkörper des Hessischen Rundfunks sollten es uns wert sein. Wir wollen dieses Spitzenorchester, wir wollen diese Bigband in Hessen erhalten. befinder (Beifall CDU und SPD) Wir stehen als Landesregierung, als Koalition sehr klar zu als den Klangkörpern des Hessischen Rundfunks. Deswegen eines befinden wir uns, wie wir es auch im Koalitionsvertrag vereinbart haben, in intensiven Gesprächen mit dem Intendanten des Hessischen Rundfunks, mit Florian Hager. Ich bin absolut überzeugt davon – und alles weist in diese Richtung –, wir finden einen gemeinsamen Weg. An dieser Stelle möchte ich aber auch sagen, sofern ich das sagen darf: Wir brauchen an dieser Stelle keine Nachhilfe von der FDP. (Oliver Stirböck (Freie Demokraten): Denkanstöße, keine Nachhilfe!) Ich möchte daran erinnern, dass unser Ministerpräsident und damaliger Landtagspräsident Boris Rhein die Gespräche zur Zukunft der Klangkörper des Hessischen Rundfunks überhaupt erst initiiert hat. (Vereinzelter Beifall CDU) Wenn ich das einmal sagen darf: Damals waren Sie am kritischsten. (Oliver Stirböck (Freie Demokraten): Wie kommen Sie darauf?) Jetzt präsentieren Sie uns hier unsere Idee. Ich kann Ihnen versichern: Wir sind bereits weiter als die drei Spiegelstriche Ihres Antrags, den Sie uns präsentieren. Wir werden den Landtag zeitnah über den Stand der Gespräche informieren. Wir werden zeitnah über das Konzept informieren, wenn wir das gemeinsam in der Koalition einer Lösung zugeführt haben, wenn wir ein Konzept haben, mit dem wir gemeinsam mit dem hr eine Zukunftsperspektive aufmachen können. An dieser Stelle möchte ich mich der Freude des Abgeordneten Frömmrich anschließen, dass wir hier ein konstruktives Thema diskutieren, bei dem es auch Einigkeit gibt. Die vergangene Sitzungswoche war – wenn ich das so sagen darf – eher von Klamauk geprägt. In dieser Woche beschäftigen Sie sich mit einem Weltorchester anstatt mit einer Provinzposse. Deswegen darf ich sagen: Die Richtung stimmt. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall CDU und SPD)

Protokoll ↗